Herren 2 45+ 3.Liga

Trainingszeit: Mittwoch   19:00-20:30 Uhr

Spieler

Didi Schwarz (C) ¦ Jozo Luso ¦ Jürg Altwegg ¦ Marcel Mössmer ¦ Daniel Naef ¦ Karl Fink ¦ Marc Rentsch ¦ Marco Gölz

Spielplan / Resultate 2025

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Spielberichte Saison 2025:

21.06.2025, 5. Runde
Sulgen – Nesslau-Neu St.Johann  5:2

Am Samstag, 21. Juni 25 traten die Senioren 45+ 3L des TC Sulgen zu ihrem letzten Interclubspiel der Saison an.

Zu Gast waren die Kollegen aus Nesslau-Neu St. Johann, die bei tollem sommerlichem Wetter den Weg in den Thurgau fanden.

Diesmal, in der letzten Runde dieser Meisterschaft, durfte Marcel Mössmer als Nr. 1 an den Start. Marcel als R7 rangiert, freute sich auf eine Begegnung mit einem R6 klassierten Toggenburger, welches ein zügiges druckvolles Spiel versprach. Schon nach den ersten gespielten Bällen war klar dass der Gast weiss, wie es geht. Marcel stemmte sich mit aller Kraft und Können dagegen, retournierte immer wieder starke Aufschläge gekonnt und parierte auch im Spiel immer wieder mal sehenswerte Ballwechsel die zu Punkten führten. Aber leider, aufs ganze Spiel gesehen, war der Klassenunterschied schon erheblich.
«…ich fühlte mich super, habe stellenweise auch gut mithalten können, aber er war klar besser als ich….» resümierte Marcel nach dem Spiel, was auch den Eindruck der Zuschauer widerspiegelte.
Marcel unterlag klar mit 2:6 und 0:6.

Daniel Naef, diesmal die Nr. 2 der Hausherren, musste sich einem «Cowboy, der mit seinem Stahlross aus dem Toggenburg angeritten kam» stellen. Dieser setzte nach seinem Ritt in den Thurgau den Helm ab und sofort den Cowboy Hut auf, welchen er dann den ganzen Tag auch nicht mehr abnahm. Dies war für das Tennis Publikum etwas gewöhnungsbedürftig, was aber für das Tennisspiel auf dem Platz keinerlei Einschränkung bedeutete. Der «Cowboy» wusste, wie es geht. Und Dani hatte im ersten Satz dann auch so seine Probleme. Er fand den Rhythmus nicht, stolperte immer wieder über eigene dumme Fehler und musste diesen dann mit 4:6 abgeben. Jedoch wäre Dani nicht Dani, wenn er sich hängen lassen würde. Der Ehrgeiz und seine mentale Stärke führten den Hausherren dann im zweiten Satz zu einem überraschenden 6:0 Erfolg. Also musste Dani wieder einmal in einem 3. Satz Kräfte investieren. Dies gelang dann auch dem Hausherrn, der sich Mental noch im Flow des vorangegangenen Satzes befand und entschied die Begegnung schlussendlich mit 4:6, 6:0 und 6:2 für sich.

Der dritte im Bunde, Kari Fink, der sich wieder sehr viel vorgenommen hatte. Kari wollte sich unbedingt aus seinem Tief, welches er schon die ganze Saison mit sich rumträgt, endlich herauskämpfen. Doch leichter gesagt als getan, wenn man einen Gegner vor die Nase bekommt, welcher ein sehr ungewöhnliches, durchaus auch unkonventionelles Tennis spielt. « …ich musste zuerst einmal schauen, was der da macht. Ich kannte solche Bewegungen und Schläge noch nicht…..» meinte Kari nach dem ersten Satz, welchen er mit 2:6 abgeben musste, weil er aus dem Staunen nicht herauskam. Und auch der zweite Satz entwickelte sich wie der erste, nur das Kari nicht mehr staunte, sondern bei sich im Werkzeugkoffer nach Gegenmittel suchte, welche er aber leider nicht fand. Er verlor so auch den 2 Satz klar mit 1:6.
Nach dem Spiel sah man Kari völlig desillusioniert auf einem Tisch sitzend, das Kinn sogar unter der Tischkante und Kopfschüttelnd sinnieren, wie es möglich ist eine solche Saison zu spielen…..
«Kopf hoch Kari, Du kannst das…. Nimm es von Spiel zu Spiel, trau Dir etwas zu, es kommen auch wieder andere Zeiten…» so klangen seine Kollegen, als sie das «Häufchen Elend» sitzen sahen…Ja Kari, lass Dich nicht entmutigen. Es wird besser. Wir sind ein Team. Wir schauen aufeinander. Du kannst auf uns zählen.

Marco Gölz war als 4ter Sulger wieder einmal im Einsatz. Auch Marco fieberte seinem Einzel entgegen, stand er leider nur jede 2 Partie zur Verfügung. Umso höher war bei ihm der Druck, weil er hoffte dass er aufgestellt wurde und im Einzel antreten durfte. Und Marco wusste zu überzeugen, seinem Captain und seiner Mannschaft gegenüber zu zeigen dass man immer auf ihn zählen kann. Beeindruckend wie Marco seine Aufgabe meisterte. Mit immer wieder präzisen Cross-Bällen und gewitzten Kontern konnte er Punkt um Punkt ergattern. Er hatte alles im Griff. Bis auf kleinere Flüchtigkeitsfehler, die er aber wegsteckte, spielte er seinen Gegner überzeugend klar mit 6:1, 6:1 an die Wand.

Jozo Luzo griff dann als fünfter Sulger ins Geschehen ein. Stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 2:2 in den Partien. «Wir brauchen eine gute Ausgangsposition für die Doppel, Jozo….streng dich an» klangen die Worte seines Captains in seinen Ohren, als er auf den Center Court zusteuerte. Und Jozo, in alter Manier, brauchte ein paar Games, um ins Spiel zu kommen, wusste aber dann immer besser seine druckvollen Vorhandangriffe in Punkte umzuwandeln.  Er kam selten unter Druck und wenn doch, dann nur aus eigenem Verschulden. Dumme Fehler schlichen sich immer wieder ein. Aber auch das kann man mit etwas Routine ausbügeln und genau das gelang Jozo im ganzen Spiel immer wieder. So ging er dann mit einem ungefährdeten 6:3 und 6:2 Sieg vom Platz.

So, nun waren die Hausherren gegen die eigentlich favorisierten Toggenburger mit 3:2 in der Vorhand. Jetzt musste so aufgestellt werden dass mindestens 1 Doppel an die Gastgeber gehen sollte, um den Tagessieg zu ergattern und die inzwischen euphorischen weiblichen Groupies zu beeindrucken, welche sich auf der Zuschauerterrasse lautstark bemerkbar machten. Dieses Fest hatte bereits begonnen. War es der Wein oder die Sonne oder sogar das dargebotene Tennis, das zu so guter Stimmung beitrug? Vermutlich von jedem ein bisschen.

Im Doppel 1 traten Daniel Naef und Dieter Schwarz an. Ein bereits eingespieltes Duo, wie die Saison bisher zeigte. Der Druck war hoch, wussten die beiden ja wer sich ihnen entgegenstellte und welches Tennis die Gegenseite spielen konnte. Und genau so begann dann auch der erste Satz. Knapp, spannend, ausgeglichen. Und mit Glück jeweils auf der Gastgeberseite. Denn von ganzen 4 No Ad Situationen im ersten Satz konnten die beiden Hausherren alle für sich entscheiden. Was an den Nerven der Gegner zehrte und den Sulger den Satz mit 6:1 brachte. Durch diesen Zwischenstand aufgestachelt legten sich die beiden Nesslauer noch mehr ins Zeug. Das Spiel blieb spannend. Beim Stand von 5:4 hatten die Hausherren den ersten Matchball. Abgewehrt. Dann 40:0, weitere 3 Matchbälle. – Abgewehrt! Die Nesslauer blieben dran. 6:6 = Tiebreak.
Und jetzt behielten Dani und Didi die Nerven und die Sonne auf ihrer Seite.  7:1 im Tiebreak und der Sieg für Sulgen.

Doppel 2 wurde mit Jozo Luzo und Marco Gölz besetzt. Dass die beiden zusammen funktionieren können, haben die beiden auch schon bewiesen. In diesem Spiel wurde ebenfallls sehr ausgeglichen agiert. Es ging hin und her. Kein Team konnte sich richtig absetzen. Spannend…. Jedoch hatten die beiden Sulger zum Ende des ersten Satzes etwas mehr Nerven, auch etwas mehr Glück….. 7:5 für das Heimteam. Der zweite Satz begann dann wie der erste aufhörte. Bei den Gästen war etwas die Luft raus. Zwar wurde es immer wieder einmal eng in den Games, jedoch der entscheidende Punkt ging fast immer an Sulgen. Und so wurde der zweite Satz mit 6:2 ebenfalls von Jozo und Marco nach Hause gebracht.

Wohw !!!  Ein 5:2 Heimsieg gegen einen Gruppensieg-Anwärter……. Cool !!!! Die Terrasse bebte, Groupies und Fans feierten lautstark und die ganze Mannschaft freute sich überschwänglich über diesen Erfolg. Bei einem tollen Abendessen und einem Gläschen Wein, oder zwei, und mit tollen fairen Sportskammeraden aus dem Toggenburg fand der Tag einen positiven Ausklang.

14.06.2025, 4. Runde
Sulgen – Amriswil  4:3

Am Samstag, 14 Juni 25 bestritten die Senioren 45+ 3 Liga ihr zweites Heimspiel dieser Interclubsaison. Die Altersgenossen aus Amriswil waren bei uns in Sulgen zu Gast.

Bei herrlichem Sommerwetter und den dazugehörigen Temperaturen spielte wie üblich Daniel Naef die Nummer 1. Dani brauchte ein wenig Anlaufzeit, um richtig in das Spiel zu kommen. Er war im ersten Satz immer dran, musste diesen aber mit 3:6 verloren geben. Dann im zweiten Satz, besann sich Dani seiner Stärken was Psyche und Kopfarbeit anbelangt. Er konnte sich besser konzentrieren und glich im zweiten mit 6:3 aus. Es musste also ein dritter Satz, bei diesen Temperaturen die Entscheidung bringen. Und es wurde fast ein epischer Kampf der beiden Nr. 1. Spannend für alle Zuschauer, Nervenaufreibend für die beiden Kontrahenten. Und nur weil sich Dani gegen Schluss eine kleine Base, drei, vier Fehler bei drei Matchbällen erlaubte, schlug der Gast aus Amriswil mit allerletzter Kraft zurück und rang Dani mit 5:7 nieder.

Die Nr. 2 der Sulger, Marcel Mössmer fand hingegen super in seinen Match. Von Anfang an im ersten Satz gab er den Ton an und konnte diesen mit 6:2 für sich buchen. Dann im zweiten Satz, sah es von aussen aus, als Marcel sich wohl dachte, «….bei dieser Hitze laufen, nein danke. Ich spaziere dieses Spiel jetzt nach Hause und setzte mich in den Schatten.» Doch weit gefehlt, da war ja noch ein Gegner, der sich wehrte. ….Marcel, mit Halbgas gewinnt man auch in der 3. Liga kein Spiel….  Er gab diesen Satz dann auch verdient mit 4:6 ab. Für den dritten Satz konnte Marcel nur mit einem grossen Kübel kaltem Wasser wieder reaktiviert werden. Und schwupps, da war er wieder…….. Fast in Rekordzeit entschied der Sulger den dritten Satz schlussendlich verdient mit 6:1 für sich.

Als dritter auf dem Spielerblatt griff dann Dieter Schwarz in die Begegnung ein. Didi begann sein Spiel mit einem Break gegen sich, breakte zurück und wurde im dritten Game zurück gebreakt. Spätestens ab da wusste der Sulger Captain was seinem Gegner aus Amriswil entgegen kam und mit was er nicht so gut umgehen konnte. Er versuchte dies konzentriert umzusetzen, blieb stets ruhig und liess sich auch nicht, durch ab und zu dumm verschossene 7 Meter, aus dem Konzept bringen. Und so setzte sich Didi, auch mit etwas Hilfe seines Gegenübers, klar mit 6:2 und 6:0 durch.

Kari Fink hiess der 4te Sulger der in den Wettkampf eingriff. Kari hatte sich sooo viel vorgenommen für diesen Einsatz. Er ließ sich extra noch von seiner Frau Angie briefen. Doch, war es die Hitze, das fortgeschrittene Alter oder nur das, dass Männer ihren Frauen nur teilweise zuhorchen, dass Kari diese Tipps nur am Anfang der Partie präsent hatte. Er begann stark, nahm seinem jungen Gegenüber doch einige Games ab. Aber eben nur am Anfang. Denn Kari fand sich gegen zweite Hälfte des ersten Satzes wieder in seinem alten Fahrwasser. Er unterlag dann auch 4:6. Und leider konnte sich der Gastgeber auch im zweiten Satz nicht mehr aus diesem «Tief» raus spielen und musste dann auch diesen sogar mit 1:6 abgeben.

Und last but not least, ging Jozo Luzo als fünfter Einzelspieler auf den Court. Jozo war von Anfang an, der bessere Tennisspieler auf dem Feld. Das kristallisierte sich nach dem ersten Ballwechsel ganz klar heraus. Und Jozo spielte sehr variantenreich, was für seinen Gegner bedeutete das sich dieser extrem viel bewegen musste. Und was passiert wenn sich ältere Herren mehr und schneller bewegen müssen als sonst? …….ja klar,….. sie tun sich weh. Und genau so trat es dann auch ein, der Gast aus Amriswil musste beim Stand von 5:2 durch eine Zerrung im Oberschenkel w.o. geben.

So war der Zwischenstand nach den Einzelpartien mit 3:2 knapp auf Seiten der Gastgeber. Ein Punkt würde reichen die Begegnung zu gewinnen. Zwei Punkte waren das ausgegebene Ziel.

Das erste Doppel, mit Dani Naef und Jozo Luzo, sollte eigentlich so stark sein, dass ein Sieg schon fast sicher schien. Doch weit gefehlt. Die beiden starteten aber wie erwartet im ersten Satz wie geplant. 6:2 für Sulgen. Und eben, wie schon bemerkt kamen die beiden voll aus dem Takt. Fehler häuften sich, die Kugeln auf der Spielstands Anzeige der Gegner wurden immer mehr, dass Spiel eigentlich unnötig eng und somit auch spannend. So mussten sich die Gastgeber, selbstverschuldet natürlich, sich den 2 Satz in einem Tiebreak 6:7 abnehmen lassen. Mit diesem Doppel wackelte auch der Endstand der Partie. Doch die beiden rauften sich im 3 Satz, also einem Champions Tiebreak, nochmal zusammen und holten sich diesen, extrem nervenaufreibend für die Fankurve, doch noch mit 10:6.

Im zweiten Doppel spielten auf Seiten der Sulger Jürg Altwegg und Dieter Schwarz seit langem wieder einmal miteinander. Nach einem ganz gut gelungenen Start aber, mussten die beiden Sulger gegen zwei sehr ballsichere Amriswiler immer wieder Federn lassen. Die Eigenfehler wurden unnötiger, zu viel Risiko rächte sich und das Stellungsspiel hatte Luft nach oben. So hatten es die beiden Gäste zwar nicht ganz einfach, jedoch reichte dann Geduld und Spielverständnis, Jörg und Dieter in Schach und auch auf Abstand zu halten. Und so mussten sich die beiden Hausherren auch klar mit 4:6 und 2:6 geschlagen geben.

So freuten sich dann schlussendlich die Sulger Hausherren über einen knappen Heimsieg und liessen den Tag bei einem feinen Essen mit den sehr fairen Gästen aus Amriswil feucht fröhlich ausklingen.

Die Redaktion

 

24.05.2025, 3. Runde
Bürglen – Sulgen  4:3

Am 24. Mai traten die Senioren 45+ 3L unter Dieter Schwarz zu ihrem zweiten Auswärtsspiel an. Diese Reise hielt sich aber in Grenzen, da sie nur zu «Freunden» in die Nachbargemeinde nach Bürglen mussten.

Bei tollem Tenniswetter musste wie gewohnt unsere Nr.1 Daniel Naef in den Ring. Äh, auf den Court. Zwar wäre der Ausdruck Ring gar nicht so schlecht. Denn Dani hatte einen regelrechten Kampf zu bestreiten. Sein Gegenüber, der erfahrene Ruedi Tribelhorn, spielte all seine Jahrelange Spielsicherheit und Cleverness voll aus. Denn Ruedi stand immer am richtigen Ort, spielte ruhig und souverän immer ins Feld und zwang Dani immer zu etwas mehr Risiko. So verlief dann auch das Spiel. Im ersten Satz hatte Dani etwas die Oberhand, spielte fast fehlerfrei.¨ Im Zweiten dann kam der Hausherr besser ins Spiel, um dann im dritten, in einem extrem spannenden Endspurt den Deckel drauf zu machen. Der Endstand war dann 3:6, 6.3 und 7:5 für den Bürgler.  (so schade Dani, Du hättest es verdient……)

Die Nr. 2 Marco Gölz bekam die Aufgabe, einem etwas besser klassiertem Gastgeber «wehzutun». Der Auftrag des Captains Didi war ja klar formuliert, aber Marco hatte etwas mehr Mühe diesen umzusetzen. Marco fand im ersten Satz rein gar nicht ins Spiel. Im zweiten Satz dann, ging es ein bisschen besser, aber es reichte einfach nicht. Trotz aller Bemühungen, welche man Marco also nicht abstreiten kann, musste er sich schlussendlich mit 6:1, 6:3 geschlagen geben.

Auch der Captain Dieter Schwarz, als Nr. 3 aufgestellt bekam es mit einem jungen «alten Freund» zu tun. Andi Rutishauser wünschte sich Didi, wie er sagte, als Gegner. Wohl weil er wusste, dass Didi seine Kragenweite war und sich die beiden gut kennen. Der Hausherr etwas besser klassiert als Didi, spielte extrem motiviert, war läuferisch dem Sulger sicher etwas überlegen. Und so war dann auch der Spielverlauf. Lange Ballwechsel, unzählige Male Einstand, es war das Nervenspiel das sich so ahnen lies. Andi hatte nicht nur das nötige Spielglück mit über 10 Linienbällen, nein er hatte auch die Tierwelt auf seiner Seite. Denn es musste wohl ein parteiischer Bürgler Vogel gewesen sein, der dem Gast zusätzlich auf die Schulter schiss. Und so musste sich Didi nach etwas mehr als 2 Stunden Spielzeit der ganzen Bürgler Übermacht mit 6:3 und 6:3 geschlagen geben.

Zu seinem ersten Einzeleinsatz dieser Saison kam dann unsere Nr.4 Jürg Altwegg. Jürg, in letzter Zeit immer wieder durch Verletzungen und Wehwehchen in Schulter und Knien zurückgebunden, ging durchaus motiviert und mit der ersten Flasche Möhlsaft im Kopf aufs Spielfeld. Mit seiner lockeren Art, Unaufgeregtheit und Gelassenheit, ja fast schon Gleichgültigkeit, begann Jürg sein Match. Ob es wohl der Saft war……..? Jürg kommentierte sich lautstark permanent selber, unterhielt in seinem Spiel die Zuschauer und auch die Kollegen, die neben ihm spielen mussten mit dem aktuellen Spielgeschehen. Doch sein Gegner aus Bürglen ließ sich wohl nur zu Anfang des ersten Satzes durch das Gequassel etwas irritieren und fand dann ins Spiel. Er schloss die Ohren und besiegte Jürg dann klar mit 6:4 und 6:0. Ausgequasselt wars…..

Die Nr. 5 der Sulger Jozo Luzo, stand dann als letzter auf dem Court. Nr. 5 ist ganz klar nicht Jozos Stammposition, denn auf diesem Platz bekommt er keine Gegner auf Augenhöhe. Und deshalb ist dieser Kommentar genau so kurz wie sein Spiel. Jozo gewann so das einzige Einzel für die Sulger mit 0:6, 1:6 und war auch wieder als erster beim Jausen Tee.

So, nach den Einzelpartien war die Messe für die Gäste schon gelesen. Ein 4:1 war mit zwei Doppel nicht mehr aufzuholen. Hier war nur noch eine kleine Ergebnisverschönerung, keine Korrektur mehr möglich.

Zum Doppel 1 schlossen sich Daniel Naef und Dieter Schwarz zusammen. Beide nach extrem langen und etwas frustrierenden Einzeln durchaus motiviert hier noch einen positiven Akzent zu setzen. Sie starteten zwar etwas holprig, übermotiviert und mit zu viel Schlagkraft, welche viele Bälle weit hinter die Grundlinie katapultierte. Dann fingen sich die beiden aber und spielten ruhig und locker wie es eigentlich sein sollte und gewannen den ersten Satz mit 4:6. Im zweiten Satz dann, bei 0:4 kam eine kurze Zeit der Unkonzentriertheit auf, welche die Gäste zwei Games kostete, sie aber nie gefährden konnte. 4:6, 2:6 war dann der Endstand für die Gäste aus Sulgen.

Zum Doppel 2 wurden dann Marco Gölz und Jozo Luzo bestimmt. Und auch hier hatte Jozo ein déjà vue aus seinem Einzel. Mit Marco an seiner Seite, welcher ihm den Rücken freihielt, konnte Jozo angreifen. Und mit dieser Taktik liessen die beiden den Hausherren keine Chance. So kamen die beiden ohne zucken und murren in Rekordzeit zu einem 0:6, 2:6 Sieg.

Danach sass man noch in freundschaftlicher Runde und guter Stimmung bei einem feinen Essen und gutem Wein zusammen, gratulierte sich zu einer tollen Begegnung und versprach sich, sich wieder zutreffen und trennte sich dann wie Freunde.

10.05.2025, 2. Runde
Sulgen – Herisau  5:2

Am Samstag, 10. Mai 2025 fand das erste Heimspiel der Senioren 2 45+ des TC Sulgen statt. Bei herrlichem Tenniswetter begrüssten die Hausherren die Kollegen aus Herisau.

Auch diesmal startete Daniel Naef als Nr. 1 auf dem Spielblatt. Allerdings war Dani als bester Thurgauer Sandwich-Creator zu Anfang so schlapp vom Sandwich zubereiten, dass er um eine Pause bat und die Partie nicht eröffnete. Er ging dann als fünfter Einzelspieler auf den Court und traf auf einen gleichplatzierten Herisauer. Die Pause tat Dani so gut, dass er voll konzentriert ins Spiel ging. Und das war auch von Anfang an zu sehen. Dani ließ nichts anbrennen, spielte souverän sein Tennis durch. Auch eine kleine Base zum Ende der Partie steckte er weg und siegte klar mit 6:3, 6:3.

In der zweiten Runde stiess auch Marcel Mössmer zum Team und freute sich auf seinen ersten Einsatz in seiner Stammmannschaft. Marcel hatte einen etwas schlechter klassierten Appenzeller gegenüber. Allerdings spürte Marcel wohl etwas Druck auf sich selbst, hier liefern zu müssen. Sein Gegner, ein schon etwas abgebrühter Captain, spürte dies wohl. Er spielte einfach ohne Druck alles zurück, immer ins Feld, was Marcel ihm so hinpfefferte. Das machte Marcel so zu schaffen, dass er den ersten Satz klar mit 1:6 abgeben musste. Im zweiten Satz fing sich Marcel wieder etwas, aber dies reichte dann doch nicht ganz für den Satzausgleich. Er verlor auch den zweiten mit 4:6.

Der dritte im Bunde, Kari Fink, sah sich ebenfalls einem etwas schlechter klassierten Herisauer gegenüber. Leider kam Kari von Anfang an nie richtig ins Spiel. Es war wie verhext. Was er auch versuchte, was er auch spielte, kurz, lang, Slice, Vor – oder Rückhand, sein Gegner hatte immer eine Antwort. «Ich habe alles aus meinem Portfolio probiert. Der Ball kam schneller zurück, als ich ihn selber gespielt habe……zum Haare raufen, wenn ich welche hätte…..» Und so buchte Kari einen «Kurzeinsatz» der mit einer 0:6, 1:6 Niederlage aufs Spielerblatt kam.

Dieter Schwarz, der vierte Sulger, traf auf einen Herisauer der auf dem Papier etwas hinter Didi zu finden war. Doch das sollte nicht so viel heissen, denn dieser stellte sich als Dauerläufer und flinker heraus, als sich das der Hausherr wünschte. Didi musste von Anfang an extrem wach und konzentriert bleiben, um sich dieser «kleinen Ballwand» zu wehren. Trotz über 10 Linienbällen und vielen gelungenen Lobs reichte es dem Gast aus Herisau dann doch nicht, den konzentrierten Hausherren zu bodigen. Didi siegte schliesslich mit 6:4, 6:4.

Last but not least durfte dann Jozo Luzo auf seiner neuen Stammposition, als Nr. 5 auf den Court. Jozo startete etwas abtastend ins Spiel. Machte auch immer wieder dumme Fehler, welche ihn Punkte kostete. Was Jozo allerdings nicht wusste, sein Gegner war von Anfang schon etwas beeindruckt. Jozos Serve und Volley hinterliess Spuren. Und weil der Gast auch hier nicht so viel Gegenwehr geben konnte, wie dieser sich erhoffte, siegte der Hausherr dann auch ungefährdet mit 6:4, 6:2.

Ein drei zu zwei nach den Einzelpartien war doch schon ein kleiner Erfolg für die Hausherren. Und so mussten die beiden Doppel gut geplant sein, um dann auch am Schluss die Oberhand zu behalten. So gingen Daniel Naef und Dieter Schwarz als Doppel 1 auf den Platz. Die beiden kennen sich gut und vertrauen einander. Und das ist schon mal eine gute Voraussetzung für ein Doppel. Von Anfang an gaben die beiden Hausherren eigentlich immer den Ton, hatten immer die Nase vorn. Auch wenn die beiden Herisauer den Anschluss nie richtig verloren hatten und mit tollen Punkten und Ballwechsel ihr Können immer wieder aufblitzen liessen, konnten die beiden Hausherren ihr Doppel dann doch mit 6:4, 6:3 für Sulgen buchen.

Auf dem Nebenplatz spielten Marcel Mössmer und Jozo Luzo ihr Doppel 2. Ihre beiden Gegner aus Herisau hatten wohl eine eigene Taktik und versuchten die beiden Hausherren tot zu quatschen. Denn auf diesem Platz wurde genauso viel diskutiert und kommentiert wie Tennisgespielt. Doch diese Taktik ging nicht auf, die beiden Sulger blieben bei sich, blieben ruhig und spielten konzentriert ihren Match. Auch diese beiden konnten sich schlussendlich mit 6:3, 6:1  klar durchsetzen.

Und so durften sich die Hausherren aus Sulgen über einen 5:2 Heimerfolg freuen. Die unterlegenen Gäste aus Herisau wurden dann auch freundschaftlich verdankt, fürstlich verköstigt und gebührend gefeiert.

Die Redaktion gratuliert der ganzen Mannschaft für den tollen Erfolg und drückt für die folgenden Begegnungen alle Daumen.

 

04.05.2025, 1. Runde
Schaan – Sulgen  6:1

Am Sonntag den 4 Mai 2025 startete die zweite Senioren Mannschaft 45+ unter ihrem Captain Dieter Schwarz in die neue Interclubsaison. Die alten Herren mussten im «Ländle» beim TC Schaan antreten.

Die Begegnung begann mit Didi`s Nr. 1. Daniel Naef, welcher seine Freizeit wohl auf Tennis umgestellt hat, so stark wie er derzeit aufspielt. Kein Wunder, er trainiert ja in Spanien…. Dani hatte einen sehr starken und spielfreudigen Gegner. Und so entwickelte sich auch die Partie. Beide glänzten mit tollen Ballwechseln, Zug und Druck in ihren Schlägen. Schön anzuschauen. Doch trotz der guten Leistung von Dani, hatte der Schaaner immer etwas die Nase vorn. Nennen wir es Heimvorteil…. Und so musste sich Dani nur knapp mit 6:4 und 7:5 geschlagen geben.

Der zweite Sulger, Marco Gölz, hatte sich einem etwas stärker klassierten Schaaner zu stellen. Marco offenbarte kurz vor Spielbeginn sein Körpergewicht. Ob das die richtige Spielvorbereitung oder Spielplan ist, mit solchen Infos herauszurücken ? Tja, so kam es dann auch. Bis Marco seine 0.1 Tonnen richtig ins rollen brachte stand es schon 6:1 im ersten Satz. Im zweiten Satz dann, Marco war in der Zwischenzeit auf Betriebstemperatur, ging es etwas besser……etwas besser, denn Marco musste sich auch im Zweiten knapp geschlagen geben. Und so unterlag auch er, mit 6:1 und 7:5.

Dieter Schwarz wagte sich dann als dritter Sulger auf den Platz. Auch Didi startete mit gleich zwei Trainingslager in den Knochen in dieses Spiel. Diese sah man aber Didi`s Spiel nicht an. Von der Tribüne kamen dann sogar Fragen auf, ob im Trainingslager auch Tennis gespielt wurde. Denn von Tennis war nicht viel zu sehen. Denn gefühlt musste sich Didi zwei Gegner stellen. Der Schaaner, ein richtig flinker Dauerläufer, musste nur zurückspielen und der Sulger machte dann 90% der Punkte. Äh, Fehler….. Und so war es vorprogrammiert, eine 6:1, 6:2 gerechte Niederlage für den Gast.

Kari Fink diesmal als Nr. 4 gesetzt, hatte ebenfalls ein Trainingslager im Tessin in den Beinen. Auch er spielte ähnlich wie sein Captain, schlug den Ball oder versuchte ihn zu treffen. Aber war das Tennis? Sie waren alle im gleichen Trainingslager. Daher wohl auch die fast gleichen Ergebnisse. Kari versuchte sich mit aller Kraft zu erinnern, wie Tennis geht. Doch denken und gleichzeitig spielen geht nicht konform. Beim Interview nach der Partie, welche Kari mit 6:1, 6:1 klar abgeben musste, meinte dieser nur: «Ich weiss nicht, wo ich Gedanklich war. Auf jeden Fall nicht auf dem Tennisplatz…..jetzt brauch ich ein Bier…..»

Einer völlig anderen Konstellation musste sich die Nr. 5 Jozo Luzo stellen. Zum ersten Mal in seiner langen Tenniskarriere, musste – durfte Jozo als letzter auf den Platz. Hier war klar zu beweisen dass der letzte im Team nicht unbedingt der schlechteste im Tennis war. Und genau so startete Jozo in seine Partie. Druckvoll, elegant, zielgerichtet und fokussiert. Von daher war der erste Satz eine reine Pflichtaufgabe. Im zweiten allerdings lehnte sich Jozo wohl etwas zurück und liess etwas nach. Doch das konnte er mit einem kurzen Schlussspurt noch einfangen und siegte als einziger mit 2:6, 5:7.

Mit einem 1:4 Rückstand nach den Einzel ging es dann in die Doppelpartien. Diese waren aber kurz nach den ersten Sätzen beider Teams auch schon vorbei.

Doppel 1, Daniel Naef und Dieter Schwarz waren mit 6:1, 15:30 im Rückstand
Doppel 2. Fink Kari und Jürg Altwegg mit 6:1, 3:0 zurück

Der Wettergott konnte hier wohl nicht mehr zusehen, wie Sulgen unterging und zwang alle Spieler mit einem Hagelschauer und Regen in die Kabinen. So musste Didi unter der Dusche noch einige Games aushandeln. 6:1, 6:4 Endstand Dani und Didi, 6:1, 6:3 Endstand Kari und Jörg. Immerhin noch ein paar Games……..

Und so wurden die «geschlagenen» Sulger mit einem feinen Essen und einem Glas Wein etwas besänftigt, damit der Heimweg nur halb so weh tat.

Hier ist noch etwas ausbaufähig, meint die Redaktion und hofft auf eine positive Reaktion der Mannschaft, wenn sie diesen Bericht liest

 

Spielberichte Saison 2024:

08.06.2024, letzte Runde in Sulgen

Am Samstag, den 08.06.24 fand auf heimischer Anlage die vierte und letzte Interclubrunde der Senioren 1 statt. Bei trockenem, aber sehr schwülem Wetter hatten die Sulger die Tenniskollegen des TC Eschlikon zu Gast. Auf dem Papier sollten die Gäste wohl die Nase vorne haben, aber konnten sie dieser Favoritenrolle gerecht werden?

Dani Naef vertrat diesmal die Hausherren als Leader und Nummer 1. Er wollte unbedingt die Situation nutzen, einmal gegen einen R6 zu gewinnen. Doch diesen Wunsch muss Dani nach dem heutigen Tag wohl etwas aufschieben. Er schaffte hier leider nur ein einziges Game zu seinen Gunsten und das Ergebnis sagt eigentlich alles aus. 1:6. 0:6. Nach dem Spiel warf sich Dani dann zuerst einmal ein paar Handvoll kaltes Wasser ins Gesicht, um so wach zu werden, den Endstand überhaupt zu begreifen. «Ich habe gar nicht ganz begriffen, was ich da auf dem Platz wollte, was ich gemacht habe und wie ich jetzt wieder ins Clubhaus fand….» meinte Dani danach zu seinem Captain, um den Sachverhalt zu erklären.

Der Zweite Sulger, Marco Gölz, sah sich ebenfalls einem etwas besser klassierten R6 gegenüber. Marco, der im letzten Training Verhaltens Tipps von seinem Captain bekommen hatte, bekam nun die Chance diese auch umzusetzen. Und prompt zeigte dies Wirkung und Marco verstand dies auch anzubringen. Zwar knapp, aber sehr verdient, gewann er den ersten mit 7:6. Jetzt ging es um Konstanz. Konnte er diese denn bestätigen? Sofort im 2 Satz kam aber die Ernüchterung in schnellen Schritten mit einem 1:6 Satzausgleich für den Gast. Marco konnte dann, leider auch im dritten und entscheidenden Satz, nichts mehr draufsetzen und musste diesen ebenfalls mit 3:6 abgeben.

Jozo Luso, der dritte im Bunde, durfte sich mit einem gleichgestellten R7 messen. Doch Jozo wurde sehr bald klar, dass dies kein einfacher Homerun werden sollte. Er bekam wohl den beweglichsten und läuferisch stärksten Gast als Gegner. Selten musste Jozo so viel laufen und kam ins pumpen und schnaufen, wurde immer müder und langsamer, obwohl er den zweiten Satz mit allem, was er zu bieten hatte, sehr knapp gestalten konnte. 2:6, 6:7 lautete schlussendlich das Resultat. «eigentlich sollte einer der so Tennis spielt, lieber fischen gehen, da ist das Erfolgserlebnis wohl etwas höher……» meinte seine Tochter von der Seitenlinie aus, wohl etwas sehr kritisch aber trotzdem mit Augenzwinkern.

Einer der in seiner ersten Saison immer sehr motiviert auf den Platz geht ist Andrea Asti, die Nummer 4 der Sulger. Von aussen sieht man es Andrea gar nicht an, dass der Wille etwas zu reissen sehr gross ist. Optisch sehr ruhig, gar gemächlich und sehr körperschonend würde man wohl seinen Tennisstil beschreiben. So passt wohl das Innere nicht immer mit dem Äusseren zusammen, die Differenzen noch zu gross, um das Ganze in ein positives Ergebnis zu bringen. Also kämpfte Andrea noch etwas mehr mit sich selber, als er sich gegen seinen Gegner stemmte. Denn dieser setzte sich dann auch sehr klar mit 1:6, 0:6 durch.

Hier als letztes Einzel beschrieben, aber als erster Spieler im Einsatz, war unser Marc Rentsch, welcher diesmal die Spiele eröffnete. Seine Mannschaftskollegen sind immer noch am Rätseln, ob die volle Aufmerksamkeit und alle auf ihn gerichteten Augen, schuld am Spielverlauf sind. Denn Marc hatte mit seinem auf Augenhöhe spielenden, also in allen möglichen Belangen auf Augenhöhe spielenden Gegner, trotzdem extrem Mühe. Der Gast war trotz gleicher Voraussetzungen klar quirliger, spielfreudiger, risikofreudiger und damit leider auch erfolgreicher als das Sulger Nachwuchstalent. Und das schlug sich dann leider auch ganz klar im Ergebnis nieder. 1:6, 0: 6 hiess es schlussendlich für den Gast aus Eschlikon welcher Marc aus grosser Dankbarkeit beim Abendessen seine Freundschaft anbot.

Puuh, ein klares Zwischenresultat nach den Einzelpartien, welches schon etwas am Sulger Stolz nagte. Aber noch war eine rein kosmetische Korrektur möglich, um nicht ganz so blamabel beim Abendbrot zu sitzen.

Diesmal bestand das Sulger Doppel Eins aus 1 und 2 der Einzelaufstellung. Jedoch hatten die Gäste aus Eschlikon dieselbe Idee und schickten ebenfalls die stärksten aufs Feld. Hier ist die Geschichte auch schnell erzählt, denn der Klassenunterschied zeigte sich immer bei den wichtigen Punkten. So konnten die Hausherren im ganzen Match kein einziges NoAd für sich entscheiden, wodurch sich das Ergebnis sehr klar anhört. Denn knapp daneben ist auch vorbei….denn nach einem 1:6, 2:6 war auch dieses Doppel recht rasch erledigt.

Die letzte Hoffnung der Hausherren lag dann in Marcel Mössmers und Andrea Astis Händen. Auf dem Papier mit leichtem Vorteil ins Rennen geschickt kam der Motor der beiden Hausherren nicht richtig auf Touren. Eine Zuschauerin beschrieb das Spiel von Marcel und Andrea wie folgt, « da ist keine Dynamik zu sehen, kaum Einsatz, null Bewegung und beide starr auf Position. Mir fehlen die Worte dass man so schwammig und lasch auf einem Tenniscourt stehen kann….» Nach dem Spiel auf die Kritik angesprochen, verteidigte sich Marcel, ….»hallo, ….hab mich selten so gut bewegt……wir mussten uns dem Seniorentennis der Gegner anpassen» Tja, so unterschiedlich kann man also ein Tennisspiel kommentieren. Also lassen wir doch das Ergebnis sprechen…..3:6 und 2:6 ging das Spiel verloren.

Und so mussten sich die Hausherren aus Sulgen schlussendlich ganz klar mit einer bitteren 0:7 Heimniederlage geschlagen geben. Wie immer konnten sich die Sulger aber noch den «Verpflegungspunkt» in der Küche abholen. Denn Ihre Gastfreundlichkeit, in der ganzen Ost Schweiz bekannt, kann Ihnen kein Gegner nehmen. So verabschieden sich die Senioren mit einem Mittelfeldplatz in die Sommersaison und versuchen im 2025 erneut wieder im IC anzugreifen.

Die Redaktion

 

25.05.2024, 3. Runde in Sulgen

Die Senioren 1 des TC Sulgen bestritten am Samstag, 25. Mai die dritte IC Begegnung. Im dritten, und erst dem ersten Heimspiel, hatten die Sulger die Senioren des TC Amriswil zu Gast. Bei herrlichem Tenniswetter ging es bei den «fast» Clubnachbarn ums Prestige und Vorherrschaft in der Region.

Diesmal war Luso Jozo als Nr. 1 gesetzt. Und Jozo wollte die Begegnung nutzen um innerhalb der Mannschaft seinen Status als Nr. 1 zurückzuerobern. Jozo als R7 klassiert hatte es mit dem gegnerischen Kapitän, einem R8, zu tun. Was auf dem Papier eigentlich nach einer guten Ausgangsposition und leichtem Vorteil für Jozo aussah, war aber leider auf dem Platz nicht zu sehen. Der Sulger hatte enorm Mühe mit seinem Gegenüber. Und leider zog sich diese Mühe das ganze Spiel über hindurch. Der Gast aus Amriswil nutzte diese Schwäche Jozos voll aus und gewann dann schlussendlich klar und verdient mit 4:6, 1:6.

Marco Gölz, der sich eine Runde vorher als Legionär einer aktiven Mannschaft im Einsatz befand, kam nun wieder in seine Stammtruppe zurück. Auch Marco ein R7 sah sich einem R8 Amriswiler als Nr. 2 gegenüber. Der Sulger startete recht zuversichtlich in diesen Match. Anfangs auch mit leichten Vorteilen für Marco. Aber auch sein Gegner war gekommen um zu gewinnen. Und dass dieser nicht vorhatte hier etwas zu verschenken war bald auch Marco klar. Dieser konnte den ersten Satz zwar noch ausgeglichen gestalten, musste sich aber trotzdem, aufgrund von sehr vielen, ungewöhnlichen dummen Eigenfehlern das Spiel mit 5:7 und 4:6 aus den Händen nehmen lassen.

Unser Sandwich-König Dani Naef, ein R7, bekam die gleiche Gegnerkonstellation, wie seine ersten Teamkollegen, einen R8 zugeteilt. Und Dani hat hier ziemlich schnell das Kommando übernommen. Genauso kurz, wie das Spiel, fällt auch der Kommentar zu diesem Spiel aus. Der Gast war chancenlos wie schon lange nicht mehr und wurde vom Sulger regelrecht in Rekordzeit mit 6:0 und 6:0 vom Platz gefegt.

Als vierter Sulger traute sich der Kapitän Dieter Schwarz, seit langem wieder einmal, an ein Einzel. Didi, der diese Saison wieder als R8 aufläuft, sah sich einem als R9 getarnten «Jungspunnt» gegenüber. Der Gastgeber startete recht ordentlich, hatte seinen Gegner im ersten Satz im Griff. 6:2 hiess es in der ersten Pause. Im zweiten Satz dann überkam den Sulger eine Art Weihnachtsstimmung. Denn er schenkte, fast wortwörtlich, diesen mit 1:6 seinem Gast. Das konnte so nicht weitergehen. Didi besann sich wieder, für was er da eigentlich auf dem Platz stand und begann wieder Tennis zu spielen. Und so setzte er sich dann im dritten Satz, auch verdient, mit 6:3 durch und buchte diese Partie für die Hausherren.

Und wieder ist Marc Rentsch als R9 klassiert, als Nr. 5 aufgestellt, seinem ersten IC Sieg erneut um ein Spiel näher gekommen. Und wieder war dieser Samstag leider nicht der richtige Tag. Und wieder sah sich Marc einem R9 gegenüber. Und Step by Step verbessert sich das Sulger «Küken» und der Pfeil zeigt weiter leicht nach oben. Marc konnte diese Niederlage heute leider nicht ganz verhindern, war immer im Spiel, war immer nah dran, musste sich schlussendlich aber doch mit 4:6, 4:6 geschlagen geben.

Nun waren die Hausherren nach den Einzelpartien mit 2 zu 3 im Hintertreffen. Um einen Sieg einzufahren, sollten beide Doppel nach Sulgen gehen. In der Hoffnung, dass die Doppelspieler die Vorgaben des Kapitäns umsetzten würden, wurden diese mit klarem Auftrag auf den Platz geschickt.

Doppel 1, mit Jozo Luso mit Marcel Mössmer an seiner Seite, hatten am besten zugehört. Da die beiden nicht so oft gemeinsam, als Doppel auftreten mussten sich Jozo und Marcel zuerst finden. Dies gelang den beiden aber recht gut. Trotz sich hin und wieder einschleichenden Eigen- und Abstimmungsfehlern, entschieden sie den ersten Satz mit 6:4 für sich. Im zweiten Satz dann, wurden die Fehler weniger und die beiden Gegner immer nervöser. Das war ein gutes Zeichen und schlussendlich dann auch der Schlüssel zu einem verdienten Sieg. Auch der zweite Satz ging noch klarer mit 6:1 ans Heimteam.

Im Doppel 2, mit Dani Naef und Kari Fink, sollten die beiden zeigen, dass auch sie ein schlagkräftiges Team sein können. Dass die beiden zusammen funktionieren würden wurde von der Tribüne aus durchaus gesehen. Nur torpedierten die beiden Hausherren, sich und ihr durchaus ansehnliches Spiel, immer wieder mit leichtfertigen Fehlern selber. Fehler die sie im Training eigentlich nie oder nur selten machen. Und aus diesem Grund konnten die beiden Gäste aus Amriswil immer auf Augenhöhe mitspielen. Leider häuften sich gegen Ende der Sätze jeweils ihre Fehler, was die beiden Amriswiler dann auszunutzen wussten. Und so wurden dann beide Sätze knapp, aber doch, mit 5:7 und 5:7 verloren.

Die Sulger Senioren gratulierten am Ende dann den siegreichen Gästen aus Amriswil herzlich und belohnten diesen Erfolg dann mit einem feinen Glas Wein und einem schmackhaften Essen.

Weiters bedanken sie sich bei den Damen um Sarah Horat für den mega tollen Dessert, der die Niederlage leider nur kurz vergessen machte. …..und wenn sie nicht nach Hause sind, dann sitzen sie heute noch vor leeren Gläsern und Tellern……

Die Presseabteilung

12.05.2024, 2. Runde in Tübach

An diesem Sonntag, 12. Mai 2024 ging es in die zweite Runde der laufenden Interclubsaison. Für die Senioren 1 stand erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Bei warmen angenehmen Temperaturen ging es am Nachmittag zum TC Tübach. Und mit einem ersten Sieg im Rücken war die Stimmung im Team locker, gelöst und sehr zuversichtlich. Aber diese Zuversicht wurde heute, ohne schon zu viel zu verraten, auf die Probe gestellt. Doch eines nach dem anderen.

Unsere Nr.1 Dani Naef sah sich einem ebenfalls als R7 rangiertem Hausherren gegenüber. Danis Stärken, seine Konzentration und Durchzugskraft in seinen Schlägen wurden in diesem Spiel sowohl gebraucht wie auch gefordert. Sein Gegner, sehr defensiv eingestellt, schaffte es, fast jeden Ball, egal wie präzise und hart Dani schlug, irgendwie, in unangenehmer Höhe ins Feld zurückzuspielen. Es war immer ein Spiel auf Augenhöhe, etliche male Einstand, aber auch ein Nervenkrieg für den Gast. Und so wurde es dann auch Wirklichkeit, dass dumme Fehler einfach bestraft wurden und Dani sich mit einem 6:4, 6:3 geschlagen geben musste.

Als zweiter Sulger griff dann Jozo Luso das erste Mal diese Saison in den Spielbetrieb ein. Jozo, der noch an einer sehr kurzen Vorbereitung leidet, spielerisch als auch körperlich, wie er der Redaktion selber verriet, war als Stammspieler gesetzt. Er, Jozo, stand dem Kapitän der Tübacher gegenüber. Das Spiel begann auf einem sehr hohen R7 Niveau. Beide Spieler zogen ihre Schläge schön durch. Jozo etwas angriffslustiger, der Gegner sehr kontrolliert und sicher. Im ersten Satz setzte sich dann der Angriff durch und Jozo konnte sich diesen, jedoch hart erkämpft, mit 5:7 holen. Die Hoffnung auf der Trainerbank wurde dann im zweiten Satz regelecht zerstört. Dem Gast gelang rein gar nichts mehr und der 2. Satz ging mit 6:0 nach Tübach. Und leider war jetzt die Luft raus aus der Sulger Nr.2. Denn der entscheidende 3. Satz ging dann leider, aber verdient ebenfalls mit 6:2 ans Heimteam.

Kari Fink, ein weiterer Hoffnungsträger in der Seniorenmannschaft, durfte als Nr.3 auf den Platz. Kari, der eine sehr gute Vorbereitung mit Wintertraining in der Halle und Trainerstunden hinter sich hat, wollte heute seinen Sieg aus der ersten Runde bestätigen. Was der Gast aber erst beim Essen danach erfuhr, hatte sein Tübacher gegenüber eine noch intensivere Vorbereitung vorzuweisen. Dieser stand in den letzten zwei Jahren mindestens 3–4-mal die Woche auf dem Court. Und Karis Vorbereitung war wohl etwas einseitig auf Technik ausgelegt. Denn in den Zuschauerrängen wurde er, Kari, immer wieder lautstark gehört, als er sich selber anschrie… „lauf jetzt mal…., beweg di endlich…, was soll denn das jetzt….“  Ja, was soll denn das jetzt, fragten sich auch die Zuschauer, als Kari den Platz mit einer klaren 6:1, 6:2 Niederlage verliess. Der Fokus muss in Zukunft wohl auch etwas in Richtung Fitness gehen mahnten böse Zungen.

Die Sulger schickten als vierten Fighter einen weiteren Hoffnungsträger und Nachwuchsspieler in den Ring. Andrea Asti, der ebenfalls seinen Sieg in der ersten Runde bestätigen wollte und diesen nicht als zufällig angesehen haben möchte. Er, ein frischer R9, musste sich einem routinierterem R8 stellen. Und diese Routine wurde Andrea schlussendlich zum Verhängnis. Beim Einspielen wurde Andrea schon von seinem Gegner «ausgeguckt». Was mag er?  Was kann er?  Womit hat er noch Probleme? Und so wurde der arme Andrea das ganze Spiel mit Topspin Bällen quasi gequält. « Ich kann mit solchen Bällen nichts anfangen…» raunte er, als er vom Platz ging. «Sogar das kaputtspielen meiner Seiten hat nichts genützt….und der Ersatzschläger war auch nicht gerade ein Glücksbringer.» gab er in der Kabine noch zu Protokoll. Ein klares 6:0, 6:1 war das Resultat, dass ihm da aufgebrummt wurde.

Unser Küken, Marc Rentsch, kam auch diesen Sonntag seinem ersten IC Sieg, wieder ein Spiel näher. Nur jetzt sollte es leider noch nicht so weit sein, denn Marc sah sich einem «alten Turnier-Hasen» gegenüber.  Denn der Gastgeber hat schon mehr Turniere gespielt als Marc Jahre auf dem Buckel hat. Marc, der sich technisch und spielerisch bereits sehr verbessern konnte, musste sich hier der Erfahrung geschlagen geben. Das Ergebnis spielt nicht ganz den Spielverlauf wieder. Denn da sah das ganze viel ausgeglichener aus. Aber eben, mit nur schön spielen und Nadelstichen ist noch nichts gewonnen. So war das Spiel nicht so klar wie es eine 6:0, 6:2 Niederlage für den Gast deklariert.

So ging es dann mit einem bitteren 5:0 nach den Einzel an die Doppelpartien. Eine kleine Ergebniskorrektur wäre schön gewesen. Wäre…..

Dani Naef und Dieter Schwarz wurden auch diesmal wieder als Doppel 1 aufgeboten. Auch hier war der Spielverlauf enger als das Resultat. Unzählige Male Einstand. Und diese «No Ad» Punkte gingen leider zu oft und zu leicht an die beiden Hausherren. Die beiden Sulger wissen aber woran sie arbeiten müssen, reduzieren der Eigenfehler. Aber für dieses Spiel leider zu spät, denn das ging, etwas verdient mit 6:2, 6:4 an die Heimmannschaft.

Dann gab es da ja noch zwei weitere Sulger, die für etwas Kosmetik sorgen konnten. Asti Andrea und Marcel Mössmer hatten das Ganze auf dem Schläger. Doch auch dieses 2. Doppel konnte sich ebenfalls nicht beweisen. Böse Zungen behaupten, dass die beiden am «Kari-Syndrom» gelitten haben. (zu wenig Bewegung) Und so ist auch diese Geschichte schnell erzählt. 6:1 und 6:3 für das Heimteam aus Tübach.

Wir gratulierten den Hausherren wie es sich für faire Verlierer ziemt. Diese bewirteten uns danach noch mit einem feinen Znacht, welcher die bittere 7:0 Niederlage, die wir Sulger einstecken mussten, nicht wirklich lindern konnte.

Zuhause gab es noch eine 3-stündige Nach- und Aufarbeitung, welche beim einem oder anderen noch mehr Kopfweh auslöste. Weitere Informationen darüber bleiben verständlicherweise das Geheimnis der Redaktion.

Die Presseabteilung

 

04.05.2024, 1. Runde in Heiden

Am Samstag, 4.05.24 begann die neue Interclubsaison. Das hiess für die erste Seniorenmannschaft des TC Sulgen eine Reise nach Heiden. Bei zuerst etwas kühlen Verhältnissen mussten sich die Spieler der ersten Partien etwas mehr bewegen, um auf Temperatur zu kommen. Unsere Nr.1, Dani Näf, musste sich dem Captain der Gastgeber stellen. Beide, recht gute und solide R7 Spieler, liessen von Anfang an erkennen, dass sie nicht zu Unrecht als Nr.1 gehandelt wurden. Sie schenkten sich im ganzen Spiel nichts, beide zogen ihre Schläge schön durch und machten nur dann Fehler, als sie von schnell auf langsam wechseln wollten. So war dann auch nicht verwunderlich, dass sich die beiden in drei langen Sätzen und fast drei langen Stunden bekämpften und sich Dani zu einem 4:6, 7:6, 5:7 Sieg gratulieren lassen konnte.

Marco Gölz, den sich Didi als Verstärkung in seine Mannschaft akquirieren konnte, wollte natürlich seinem daraus erfolgten Aufstieg in die Seniorenliga Rechnung tragen. Als Nr. 2 gesetzt und ebenfalls einem R7 aus Heiden gegenüber, nahm sich Marco gleich der Sache an. Ein zu anfangs noch recht ausgeglichenes Spiel im ersten Satz, konnte Marco dank gutem Nervenkostüm mit 4:6 für sich entscheiden. Im zweiten Satz dann, wohl von Marco so beeindruckt, kam vom Gastgeber kaum noch Gegenwehr und der Sulger siegte dann klar mit 4:6, 0:6.

Der dritte im Bunde, Kari Fink, als R8 rangiert, musste sich einem gleichstarken Appenzeller stellen. Auch von der Körpergrösse her ein ausgeglichenes Duell. Kari legte im ersten Satz gleich los, als ob es kein Morgen gäbe. 0:6 für Kari. Die Zuschauer rätselten, ob er noch Termine hatte oder nur Spass am Punkten. Und aus irgendeinem Grund dann, verlor Kari beim Seitenwechsel die Konzentration. «Ich dachte ich hätte den kleinen Kerl voll im Griff und plötzlich begann der mitzuspielen und sich zu wehren, damit musste ich zuerst lernen umzugehen…» gab Kari nach dem Spiel zu Protokoll. Er musste dann wirklich den 2. Satz mit 6:4 abgeben. So musste ein dritter her, um die Entscheidung herbeizuführen. Kari besann sich wieder seiner Stärken, konnte sich wieder aufs Tennis konzentrieren und holte sich die Begegnung dann verdient in über 2 Stunden mit 0:6, 6:4 und 1:6.

Marc Rentsch, als vierter Sulger aufs Feld geschickt, hatte wohl die schwerste Aufgabe. Er als R9 musste sich einem heimischen R8 stellen. In der Hoffnung, dass Papier nicht immer recht haben muss und Zahlen im Tennis manchmal täuschen können, fand sich aber Marc einem «Riesen» gegenüber. David gegen Goliath, diese biblische Geschichte ging etwas anders aus… An diesem Tag aber siegte ganz klar Goliath. Trotz nicht zu übersehender Gegenwehr und sichtlicher Verbesserung seiner Technik und kleinen Nadelstichen, musste sich Marc dann auch verdient dem «grossen Appenzeller» mit 6:1, 6:2 geschlagen geben.

Ein weiterer Neuzugang, den die Senioren verbuchen dürfen, ist Andrea Asti. Andrea wurde als Verstärkung angekündigt und hat sich auch als solche präsentiert. Als letztes Einzel im Einsatz, aber als erstes Interclubspiel für Andrea, schien es, als ob dies nichts Besonderes sei. War es Coolness, Ignoranz oder einfach eine Lockerheit aus Selbstvertrauen, Andrea spielte, als ob es das normalste der Welt sei. 0:6 holte er sich klar den ersten Satz. Meistens ist der zweite dann der Schwerere. Hier musst du den Erfolg aus dem ersten Satz bestätigen. Andrea lag dann schnell mit 3 Games zurück und kam dann, wohl den vorher erwähnten Attributen geschuldet, wieder heran und konnte sehr verdient, aber knapp den zweiten Satz ebenfalls für sich buchen. 0:6 und 6:7 Sieg im ersten Interclubspiel. Wir gratulieren!

1:4 hiess es nach den Einzelpartien, den Sulger-Sieg bereits in trockenen Tüchern. Die Hausherren aus Heiden wollten aber mit aller Gewalt trotzdem noch punkten. So stellten sie auch dementsprechend ihre Doppel auf.

Beim ersten Doppel, aus der Nr.1 und Nr.2 der Hausherren bestehend, standen sich, mit der Nr.1 und der Nr. 7 der Sulger die ersten Kontrahenten gegenüber. Im ersten Satz noch mit dummen und wohl auch vermeidbaren Eigenfehlern gespickt, mussten sich Dani und Didi, welcher nun auch ins Geschehen eingriff, mit 6:2 geschlagen geben. Dann aber, besonnten sich die beiden Gäste ihrer Stärken, konnten die Fehlerquote halbieren, harmonierten wie in alten Zeiten und holten sich den zweiten Satz klar mit 2:6. Nun stand ein Champions Tiebreak an, welcher die beiden Gäste schnell mit drei Punkten in Rückstand gerieten liess. Doch es wären nicht Dani und Didi, wenn sie sich von ein bisschen Rückstand beeinflussen liessen. Sie erhöhten den Druck auf die beiden Hausherren, welche Mühe hatten gegenzuhalten. Und so gewannen die beiden Gäste den dritten Satz durchaus verdient mit 6:10.

Das zweite Doppel, welches aus der Nr.3 und der Nr.4 der Gastgeber bestand, setzten die Gäste ebenfalls ihre Nr.3 und ihre Nr.6 gegenüber. Dass dieses letzte Doppel extrem ausgeglichen war, zeigt sich im Ergebnis und in der Länge der Spielzeit. Kari Fink und Marcel Mössmer, ebenfalls eine Paarung die schon mehrmals gemeinsam angetreten ist, fanden sich zwei höchst motivierten Heidener gegenüber. Beide Teams rangen das ganze Spiel über mit sich selbst und dem Gegner. Fehler-Punkt-Fehler-Punkt war hier wohl das Motto, an welches sich alle vier hielten. Auf der Uhr war die genaue Spieldauer nicht mehr abzulesen, denn dies ging über eine normale Zeitspanne weit hinaus. Aber der Wille, das Können, das pure Glück, oder war es nur das Unvermögen der anderen, sorgte dann dafür, dass sich Kari und Marcel mit 6:7, 7:6 und 10:12 durchsetzten und damit den Schlusspunkt generierten.

Bei einem feinen Essen vom Grill und einem guten Tropfen Wein wurden dann in aller Freundschaft noch Nettigkeiten ausgetauscht damit auch die unterlegenen Gastgeber mit erhobenem Haupte nach Hause konnten. Und so fuhren 7 Sulger mit 6 Punkten auf dem Konto,  einige mit kleinen Wehwehchen, weil sie nicht in zwei Sätzen gewinnen konnten, mit Sonne im Herzen und verbrannten Gesichtern wieder glücklich lächelnd in ihren Heimkanton zurück…

Der Captain