Trainingszeit: Montag 18:00-19:30 Uhr
Spielerinnen
Sara Heller (C) ¦ Sarah Kradolfer ¦ Esther Rissi ¦ Nadine Hardegger ¦ Karin Livet ¦ Myriam Schmid
Spielberichte Saison 2025:
22.06.2025, 5. Runde
Sulgen – Amriswil 3:3
Motiviert und überzeugt, nochmals alles raus zu holen mit perfekt durchgezogenen Schlägen und die Freude am Tennis über allem zu setzen, startete Sara Heller ihre letzte Begegnung.
Nun stellte sich aber schnell heraus, dass da nicht viel war mit den sogenannten „Super Schlägen“. Eher ein Kampf ins Spiel hinein zu kommen. Ihre Gegnerin konnte mit variablem Spiel und doch auch oft unkontrollierten Schlägen Sara immer wieder etwas aus der Reserve locken. So machte sie es Sara natürlich schwer, einen Rhythmus zu finden. Dies hatte zur Folge, dass die „schön“ durchgezogenen Schläge den Ball oft ins Out katapultierten und dadurch ein Zögern in den Schwung brachte und der Schlag oft nicht zu Ende gebracht wurde. Trotzdem: Endlich geschafft; 😅 der erste Satz nach Hause gebracht. Im zweiten Satz konnte Sara gut kontern und erspielte sich gute Winner am Netz. Die Gegnerin war viel mehr in der Defensive und die Luft etwas draussen. Nun ging es etwas zügiger voran und zum Schluss war es dann ein Heimsieg.
Es verblieb etwas Zeit um bei Myriam noch zuschauen zu können. Es war ein Kampf. Es schien sehr ausgeglichen zu sein und sie schenkten sich nichts. Gute Länge, tolle Ballwechsel wurden den Zuschauern geboten, doch leider konnte die Gegnerin am Schluss, wie sagt man so schön, den Sack zu machen. Myriam hatte gute Länge und kraftvolle Schläge, doch sie war frustriert, denn sie hatte im ersten Satz ebenso Mühe ins Spiel hinein zu finden wie ihre Mannschaftskollegin Sara. Es gelang ihr hin und wieder ein Punkt, aber da waren einfach noch zu viele Fehler. Sie wusste aber dass sie es besser kann und gab sich nicht auf, was sich unterm Strich auch auszahlte. Ja, es reichte nicht mehr für den Sieg aber für ein tolles Spiel mit guten Winnern im zweiten Satz.
Phu…..die Hitze war auch diesen Sonntag nicht zimperlich. Es war jedoch nicht die Hitze, die Schuld an Esther’s rotem Kopf hatte, sondern das Spiel das die zwei sich auf dem Platz geboten haben. Der Spielstand sagt nicht immer aus, wie ein Spiel verläuft und so war es ein tolles Matsch das Esther spielen konnte. Ihre Gegnerin machte oft die wichtigen Punkte und hatte gute Antworten, jedoch überraschte Esther immer wieder, vor allem am Netz, mit super Winner. Dies zur Freude von ihr und das motivierte jedenfalls für Weiteres. Darum war der Verlust dieses Matchs ertragbar und Esther war zufrieden mit ihrer Leistung. Ein guter Saison Abschluss.
Das Duell auf dem hintersten Platz gaben sich Yvonne und ihre Gegnerin. Ob es ihr gelang an den tollen Start letzter Woche anzuknüpfen?
Yvonne konnte ruhig und fokussiert bleiben und zeigte einmal mehr was für ein Talent in ihr steckte. Hin und wieder schlichen sich Fehler ein doch sie konnte sich schnell wieder sammeln und holte sich souverän den zweiten Sieg beim zweiten gespielten Match in dieser Saison. Da sind wir ja gespannt was noch alles kommen mag.
Nach einer kurzen Pause ging es dann in die Doppelpartien. Myriam hatte noch eine Rechnung offen und wollte es im Doppel besser machen. Yvonne und Myriam verstanden sich gut und konnten oft am Netz dominieren und hatten eine gute Reaktion. Den ersten Satz gaben sie dann aber trotzdem ab, ob es an den Nerven lag? Beide wussten, dieses Match ist machbar und noch zu holen. Durch ihre Badmintonerfahrungen, die sie ja auch miteinander hatten, konnten sie gut zusammen agieren, sich absprechen und holten Game für Game und so sicherten sie sich den zweiten Satz. Im Champions Tie Break wurde es dann nochmals spannend, doch da bleiben sie Nervenstark und holten den Heimsieg. Bravo!
Nun liegt es noch bei Sara und Esther. Die zwei starteten gut ins Doppel und konnten schnell die Führung von 5-2 übernehmen. Unser Fan motivierte und dies gab extra Schub, doch auf einmal war nicht nur der Fan weg sondern auch das konsequente Spiel. Wir kamen zu Einstand aber nicht zu den wichtigen Punkten. Es gelang uns dann wenigstens ins Tie Break zu kommen. Dies war ein Kopf an Kopf Duell und ging nicht für Sulgen aus. Hier wurde aber Nichts einfach geschenkt und die Motivation im zweiten, nochmals alles zu kehren war absolut vorhanden, denn am Können sollte es nicht liegen. Doch die Fehler waren beiderseits dann einfach in der Summe zu viel und zum Schluss mussten wir doch den Gegnern die Hand schütteln. Ein wenig ärgerlich und doch hat es Spass gemacht.
Die Saison 25 ist somit auch schon wieder vorbei. Viele tolle Erinnerungen bleiben und das Zusammensein war immer wieder schön und lustig. Es gab zu erzählen, zu lachen, zu diskutieren und viel zu spielen und der Austausch nach den Matches war für jeden viel Wert. Da diese Zeit jedoch auch immer wieder intensiv war mit all den Terminen die es ausserhalb noch zu organisieren gab, war es nicht leicht, aber ich traf die Entscheidung als Captain und Interclub Spielerin auf zu hören. Wie es mit uns als Mannschaft weiter geht ist noch offen und das werden wir zusammen besprechen und weiter sehen. Ans komplett Aufhören Tennis zu spielen, ist nicht zu denken, aber nun in einer anderen Form…. und wer weiss….
Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken die mich, egal in welcher Weise, immer wieder tatkräftig unterstützt haben und mit mir diese Interclub- Zeit gespielt haben. Es war eine tolle Zeit auf die ich sehr gerne zurück Blicke und mich auch schmunzeln lässt, wenn ich an das ein oder andere Erlebnis denke das mir in den Sinn kommt. Ja, da haben wir schon vieles erlebt. Danke den Damen 3. Liga Sulgen! Danke auch den Aushelfern und Sarah Horat der Damen 2. Liga für ihre schnelle Mithilfe, immer eine gute Lösung zu finden. Danke Didi, der immer wieder für Ordnung und Getränke auffüllen im Clubhaus sorgte. Danke den Zuschauern fürs kommen und an uns glauben. Danke auch dem und jetzt der Spielleiter/in für die Organisation drum herum. Danke denen die immer wieder das Kinderhüten übernahmen. Das Zusammen sein in unserem Club ist toll und wird immer wieder genossen.
Sara Heller
14.06.2025, 4. Runde
Diepoldsau – Sulgen 3:3
Regen, bewölkt und ein angenehmes Lüftchen, so startete der Tag am Samstag Morgen. Hoffnung auf perfekte Spielbedingungen mit angenehmen Temperaturen. Natürlich darf da der Regen fern bleiben. Doch das Wetter machte was es schon vor Tagen angezeigt hatte.
Das Duell von Sara und ihrer Gegnerin begann auf einem der Drei Tennis-Plätze. Schnell konnte Sara mit 3:0 fortziehen mit schnellen und guten Bällen. Sie konnte die Gegnerin Jagen und das Spiel dominieren. Doch dann, das heisse Wetter und die Kondition von Sara, die nicht in bester Form war/ist :-), machte ihr all mehr zu schaffen, die Bälle im gleichen Tempo spielen zu können. So erschlichen sich die „unnötigen“ Fehler. Die Gegnerin konnte sehr gut „kraftsparend“ spielen und forderte Sara auch Mental heraus. Kaum zu glauben wieviel Linienbälle in einem Matsch möglich sein konnten. Links, Recht, Grundlinie…..da halfen nur noch Stoppbälle zu spielen und fokussiert zu bleiben um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Dies gelang zum Schluss dann auch und Sara konnte den Rückstand im 2. Satz von 2:4 aufholen und gab nur noch ein Game ab.
Auf dem mittleren Platz kämpfte auch Karin Livet nicht nur gegen die gut gespielten Bälle ihrer Gegnerin, sondern auch gegen diese nicht aufhörende Hitze.
Immer wieder konnte Karin ihre Gegnerin mit guten Bällen nach vorne locken, doch oft hatte diese dann das Händchen für einen guten Lop und ja, bei dieser Hitze viel einem das Rennen dann doch etwas schwerer. Karin konnte immer wieder gute Bälle spielen, auch oft gelerntes vom Training im Spiel umsetzen. Es war ein hartes Duell auf Augenhöhe, denn es gab im ersten Satz kein Game, das nicht über Einstand ging. Im 2. Satz konnte Karin ihre Gegnerin besser lesen und es gelang ihr auch lange, sie nicht davon kommen zu lassen, doch am Schluss musste Sie dann leider doch der Gegnerin zum Sieg gratulieren.
Zur gleichen Zeit spielte auch Esther ihr Match. Die Schweissperlen konnte auch sie nicht mehr verstecken, doch gab Esther alles auf dem Platz. Sie erkämpfte sich immer wieder mal einen Punkt, doch oft schlichen sich leider auch wieder Fehler ein. Esther versuchte mit gut gespielter Länge die Spielerin zu Fehlern zu zwingen doch es gelang ihr nicht mehr das Spiel auf ihre Seite zu holen. Es wurde bis zum letzten Ball gekämpft und alles gegeben. Sie war etwas frustriert, da sie genau wusste, dass sie die einen Schläge gut beherrschte doch im Spiel dann einfach nicht so retournieren oder spielen konnte wie sie es eigentlich konnte.
Als letztes kam dann unser neues Mitglied Yvonne zum Zuge. Sie war nervös doch zugleich auch froh endlich starten zu können. Ja, trotz dieser Hitze boten sich Yvonne und ihre Gegnerin lange und gut platzierte Ballwechsel. Der eine oder andere Ball landete hin und wieder im Netz oder im Out doch zu guter letzt bewies Yvonne, dass sie an diesem Tag mehr Ruhe und Stärke hatte als ihre Gegnerin. Bei den letzten Ballwechseln litt aber auch Yvonne an den Wetterbedingungen und war erstens, dankbar fertig gespielt zu haben und zweitens, äusserst glücklich über den erspielten Sieg. Optimaler Start 🙂
Als Yvonne sich noch eine kleine Pause gönnte, startete Sara und Karin bereits ihr Doppel. Im ersten Satz gelang es ihnen nicht wirklich ins Spiel zu kommen, also irgendwie gab es auf beiden Seiten gar nicht wirklich ein Spiel. Doch so schnell gaben die zwei sich nicht geschlagen und fanden die einen oder anderen Tricks die Gegner etwas aus der Reserve zu locken und holten sich somit relativ klar den 2. Satz. Dann folgte eine Zitterpartie im Champions Tie Break. Es wurde Punkt für Punkt gespielt und auf einmal hiess es dann zwei Matchbälle für Sulgen. Leider verschenkten die beiden Sulger Damen den Ersten, konnten dann aber die Nerven behalten und den zweiten Matchball versenken.
Bei Yvonne und Esther waren nach Yvonnes Sieg positive Vibes in der Luft, mal schauen was sie daraus machen konnten. Immer wieder bewiesen sie, dass sie die Bälle am Netz gut versenken konnten und sich damit einige Winner erspielten. Es war ein gutes Spiel und keiner blieb von der Hitze trocken. Sie erkämpften sich immer wieder zurück und versuchten bis zum Schluss die Gegnerinnen mit cleveren Ballwechseln auszuspielen. Leider hatten die Gegner an diesem Tag oft die bessere Antwort und agierten schnell. Manchmal fast zu schnell. Somit mussten sie sich geschlagen geben.
Zum Schluss erfreuten sich alle über eine Abkühlung und konnten während des leckeren Essens den Männern beim spielen zu sehen. Diese lösten gar noch das eine oder andere Gespräch über das Thema, Emotionen auf dem Tennisplatz, aus. 🙂
25.05.2025, 3. Runde
Sulgen – Tübach 4:2
Dank sei den Allwetterplätzen, die auch heute bei eher feuchten und nassen Verhältnissen super stand gehalten haben. Trotz ein, zwei kürzeren Regenpausen, konnten alle Spiele gespielt werden.
Sara startete souverän und doch nervös in den ersten Satz und führte gleich mit 3:0. Nach einer kurzen Pause gelang es aber nicht mit diesem Tempo weiter zu spielen. Die Gegnerin nutze die Auszeit für sich und spielte etwas stärkere Bälle mit guter Länge. Doch die Nerven hielten stand und somit ging der erste Satz doch an Sara.
Die Gegnerin fand mehr und mehr ins Spiel und es gab längere, variable Ballwechsel. Dann einen Stich in die Wade der Gegnerin, verdacht auf Muskelfaserriss, doch aufgeben war nicht. Nach Tapen und Kühlspray ging es dann auch wieder weiter und Sara musste sich konzentrieren, aus Rücksichtnahme nicht auf einmal lieb zu spielen, konnte dies gut umsetzen und holte das Match nach Hause.
Zugleich absolvierte Karin S. ein hartes Duell auf Augenhöhe. Ihre Gegnerin holte immer wieder zu ihren kontrollierten Schlägen aus, die Länge war gut und der Ball flog weit, doch Karins Beinarbeit war top und sie konnte ebenfalls oft mit ihrer guten Länge und der starken Vorhand kontern. Es war Eng und die Chance für Karin da, doch es sollte nicht sein und so ging der erste Satz an ihre Gegnerin. Doch Kopf hängen lassen gab es nicht und so erspielte sich Karin mit ihrer konstanten Spielweise den zweiten, verdienten Satz. Nach gegenseitiger Absprache und Unsicherheit des Wetters wurde dann Entschieden ein Champions Tie Break zu spielen. Karin S. kämpfte und war voller Ehrgeiz, doch die Gegnerin hatte immer eine Antwort und konnte das Spiel dominieren.
Zu sehen waren lange Ballwechsel, einmal rechts, wieder links, kurz, volley, es fehlte an nichts und Karin S. zeigte Ausdauer, doch es reichte am Schluss leider nicht für den Sieg. Danke für deinen Einsatz heute.
Karin L. war ganz ruhig und ohne große Erwartungen ins Spiel gegangen. Zwar konnte sie nicht wirklich voll durchziehen, aber immerhin hatte sie fast alles zurückgebracht – auch wenn es manchmal eher „plump“ war. Die Gegnerin hat sie für ihr gutes Laufen gelobt – wenn das nur Michi gehört hätte! Das Resultat wirkt klar, doch es wurde sehr oft über Einstand gespielt, also war kämpferisch mehr drin, als das Score vermuten lässt.
Myriam war noch etwas müde, zeigte aber, wenn es darauf an kommt voll bereit zu sein. So starteten die beiden in den ersten Satz. Es war ein abtasten und kennenlernen. Es war von allem etwas dabei und somit ein Kopf an Kopf Duell und anfangs noch ausgeglichen, doch Myriam konnte sich im ersten Satz dann durchsetzen und diesen für sich entscheiden.
Ihre schnellen Bälle flogen der Gegnerin oft um die Ohren. Auch am Netz konnte man ihr nichts vormachen und so erspielte sich Myriam einige Winner damit. Schnell machte sie im zweiten Satz der Gegnerin klar, wer die stärkere von beiden war und holte auch diesen souverän nach
Hause.
Im Doppel von Karin L. und Myriam lief’s etwas harziger – mit gegenseitigem Unterstützen und puschen, und doch auch klugem Zusammenspiel, gelang es ihnen aber, die wichtigen Punkte für sich zu entscheiden. Auch der Spaß kam definitiv nicht zu kurz!
Bei Karin S. und Sara lief es ebenfalls etwas „knortziger“. Es gab Anfangs keine grossen Ballwechsel und somit war es schwer ins Spiel hinein zu finden. Karin S. zeig
te aber auch hier wieder gute Länge und Geduld. Ja, die bezahlte sich hin und wieder aus, doch die Gegner wussten sich gut zu helfen. Leider kam Sara weniger gut in ihr Spiel und es wollte nichts gelingen. Nach dem ersten, eher klaren Satz gelang es trotzdem, den zweiten für sich zu entscheiden. Nun ging es ins Champions Tie Break. Sulgen legte deutlich vor, doch dann schlichen sich bei Sara wieder ein, zwei Fehler zu viel ein. Zum Schluss mussten wir leider den Gegnern gratulieren, die ein gutes Spiel zeigten.
Bei einem Gläschen Moscato und etwas Chips, zeigte sich gar auch noch die Sonne und wir genossen anschliessend draussen ein leckeres „Mittagessen“ und es war ein gemütliches, lustiges Zusammensein.
10.05.2025, 2. Runde
Nesslau-Neu St.Johann – Sulgen 1:5
Blauer Himmel, Sonnenschein, Blick zu den Churfirsten, auf der Strasse die Kühe und Ziegen im Aufbruch um auf die Alp zu marschieren. In Mitten dieser Natur zwei Tennisplätze bereit um bespielt zu werden.
2:6 hiess es nach dem ersten Satz bei den beiden R6 Spielerinnen
Sara und Patricia. Schon da ging vieles über Einstand doch das Ergebnis war da noch klar. Sara konnte einen Gang hoch schalten und kam immer mehr zu ihrem Spiel, somit gab es ein Kopf an Kopf Duell. Beide leisteten super Punkte, raffinierte Ballwechsel, und an Abwechslung mangelte es bei den Beiden bestimmt nicht. Es schlichen sich aber auch immer wieder Fehler ein. Der letzte Ballwechsel ging los, Sara versuchte noch alles daran zu setzen, dieses Tie Break noch für sich zu entscheiden, doch leider gelang es ihr nicht mehr und der Sieg ging an die Gegnerin Patricia. Beide waren aber sehr zufrieden und hatten Freude an ihrem Geleisteten.
Nach einem zähen Start – verursacht durch den Alpaufzug und die ausgiebige Betrachtung diverser Kuhhinterteile, startete auf dem zweiten Platz Karin. Doch das Staunen über Hinterteile sollte weitergehen – diesmal in Form von Tennisbällen, die ihr in atemberaubendem Tempo um die Ohren flogen. Die Bälle kamen so zackig daher, dass ihr oft kaum mehr übrig blieb, als erstaunt hinterherzuschauen. Vom Spielgeschehen war sie mehr Zuschauerin als Akteurin – ein Match zum Lernen und Staunen.
Zum Glück lief es im Doppel deutlich besser: Mit gutem Zusammenspiel, cleveren Bällen und jeder Menge Spielfreude konnten Karin und Sara dort richtig auftrumpfen. Ruhiges Teamwork statt Tennistornados– das tat gut!
Während das Einzel von Sara und Patricia noch im vollen Gange war, kam nebenan nun Myriam zum Zuge. Ja, leider war ihre Gegnerin taktisch gut vorbereitet und ihr wurde schnell klar, wenn sie Myriam besiegen möchte, darf sie auf keinen Fall zulassen, dass Myriam zu ihren super Schlägen kommt und somit gab es eher ein hartnäckiges Spiel daraus, so, dass sich eher Frust breit machte. Doch so schnell liess sich Myriam nicht abschreiben und versuchte sich mit aller Kraft zu wehren und hin und wieder gelang es ihr auch ihre Power Schläge auszupacken und der Taktik der Gegnerin zu trotzen. Immer wieder erkämpfte sich Myriam einen Punkt, doch am Ende reichte es für einen Sieg leider nicht aus.
Die Letzten Spielerinnen wärmten sich bereits schon auf und waren dankbar auch an die Reihe zu kommen. Mit guten Ballwechseln wurde das vierte Einzel gestartet. Doch leider schlichen sich auch einige Fehler ein, so hörte man Esther auch immer wieder mal auf dem Platz. Trotz Ehrgeiz und der Hitze, die man doch deutlich spürte und einen auch schwitzen liess, war immer wieder Platz für Austausch über den einen oder anderen Ballwechsel sowie Fehler, und es konnte auch gelacht werden. Esther kämpfte und gab nicht auf, sie hoffte doch noch ein Game nach Hause bringen zu können, aber die Gegnerin war gnadenlos und entschied leider auch die engeren Games für sich.
Es war jedoch noch nicht ganz vorbei, denn Esther und Myriam hatten die Chance sich im Doppel nochmals zu revanchieren. Esther‘s gute Länge und Myriams geniale Power- Schläge harmonierten gut miteinander, auch Gelerntes vom Trainer Michi konnte bei herausfordernden Ballwechseln gut umgesetzt werden. Die Gegnerinnen wehrten sich jedoch und hatten am Schluss oft die bessere Antwort. Jeder Punkt der gewonnen wurde, war wieder Motivation das Spiel trotzdem noch für sich zu entscheiden und gab Hoffnung. Am Ende mussten Sie sich aber geschlagen geben.
Nach einer abkühlenden Dusche, genossen alle zusammen das leckere, doch sehr verspätete Mittagessen.
Trotz Niederlage sehen wir der nächsten Runde positiv entgegen.
