Damen 2 – 30+ 2.Liga

Trainingszeit: Montag   19:30-21:00 Uhr

Spielerinnen

Sarah Horat (C) ¦ Marilen Heller ¦ Sara Rentsch ¦ Brigitt Mössmer ¦ Karin Salzmann ¦ Marianne Züllig ¦ Michaela Plaz ¦ Claudia Bollhalder

Spielplan / Resultate 2025

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Spielberichte Saison 2025:

15.06.2025, Abstiegsrunde
Sulgen – St. Georgen 5:1

Heute standen die 30+ Ladies vor einer entscheidenden Herausforderung: Der Ligaerhalt war das Ziel. Für den Vormittag war das Wetter etwas unsicher vorhergesagt, es musste ein Mal mehr diese Saison mit Regen gerechnet werden, welcher dann auch für 2 Unterbrechungen während der Einzel sorgte, doch das hielt die Frauen nicht davon ab, in den Kampf zu ziehen. So traten die 4 Sulgerinnen entschlossen auf den Platz, alles zu geben und den Verbleib in der 2. Liga zu sichern.

Unsere Nummer 1, Michaela, sorgte auf Platz Etter & Livet für ein echtes Highlight. Sie zeigte im ersten Satz eine grossartige Leistung und gewann klar mit 6:2. Doch im zweiten wurde es deutlich enger. Unglaubliche Ballwechsel begeisterten die Zuschauer und sorgten immer wieder für Beifall und Staunen in diesem nervenaufreibenden Satz. Nach einem engen Tie Break (7:5) konnte Michaela schliesslich auch den 2. Satz mit 7:6 für sich entscheiden und somit den ersten Sieg für die Sulgerinnen buchen.

Sarah H. auf Position 2 startete gut in den ersten Satz und zeigte eine solide Leistung, wenn auch nicht überragend, so schlichen sich doch viele Eigenfehler ein. Trotz dieser Schwankungen reichte es für den ersten Satz mit 6:3. Im zweiten Satz drehte ihre Kontrahentin auf, während Sarah’s Leistung auf dem Niveau von Satz 1 blieb, zu viele Eigenfehler, zu schwacher Aufschlag, keine sauberen Grundschläge. Folglich verlor sie den Satz klar mit 2:6. Für den dritten Satz wollte sich Sarah nochmal zusammenreissen und alles geben. Sie war immer noch guter Dinge, das Spiel gewinnen zu können. Sie kam besser ins Spiel und minimierte ihre Fehler. Doch beim Stand von 3:4 bei Aufschlag Sarah kam es zu einer Uneinigkeit auf dem Platz. Sarah beharrte einmal mehr zu wenig auf ihrem Standpunkt, was ihr in der Folge den Boden unter den Füssen wegzog. Mental am Ende ging daraufhin nichts mehr, zu sehr war sie wütend auf sich und den Sport Tennis. In der Folge vergab sie den 3. Satz mit 3:6 und flüchtete frustriert zu M&M’s, Gummibärli & Sandwich.

Auf dem Court nebenan spielte Sara R. für ihr Team um den Verbleib in der 2. Liga. Auch sie musste über 3 Sätze gehen. Der erste Satz war eng und ausgeglichen. Die beiden Spielerinnen zeigten tolles Tennis, tolle Punkte, tolle Unterhaltung, letztlich gewann aber die Gästin aus St. Georgen mit 5:7 den ersten Satz. Sara gab natürlich nicht auf und kämpfte sich stark in den zweiten Satz hinein. Beeindruckende Ballwechsel zeigten ihre Entschlossenheit, so holte sie sich den zweiten Satz mit 6:4. Sara, mental so stark wie keine andere in diesem Team, agierte auch im dritten Satz klug und besonnen, behielt die Ruhe und verteilte die Bälle schön und machte wenig Fehler, während bei der St.Georgerin lansgam die Luft draussen war. So gewann Sara den 3. Satz mit 6:2

Marilen zündete heute den Turbo auf Platz Schenk. Die Reporterin hatte kaum Gelegenheit, etwas vom Spiel mitzubekommen, entsprechend kurz fällt der Bericht aus. Schon vor dem Spiel wirkte Marilen, zu mindest nach aussen, deutlich ruhiger als bei vorangegangenen Partien. Aber der Schein trügt offenbar…. Nachdem sie solid spielte und den 1. Satz mit 6:2 für sich entscheiden konnte, holte sie sich während einem Regenunterbruch doch noch mentale Unterstützung aus Appenzell. Ihr kleiner Freund mit goldenem Hut tat was er sollte und Marilen fegte die St. Georgerin direkt noch mit 6:0 im zweiten Satz vom Platz.

Mit einer super Ausganglage von 3:1 nach den Einzeln und einer Satzbilanz von 7:3 für die Sulgerinnen, waren die St.Georgerinnen nun unter Zugzwang, wenn sie den Sulgerinnen den Ligaerhalt noch streitig machen wollten. St. Georgen muss beide Doppel ohne Satzverlust gewinnen. Nach Input von Taktikguru Angie setzte man die stärkste Spielerin Michaela daher aufs Doppel 2, da St. Georgen wohl ein starkes Doppel 1 setzen muss um überhaupt noch eine kleine Chance zu haben. Und genau so ist es gekommen….

Doppel 2 mit Michaela & Marilen trumpften stark auf und liessen ihren Gegnerinnen kaum eine Chance, überhaupt irgendwelche Hoffnung auf einen Sieg aufkommen zu lassen. Im Eiltempo stand es 6:0 6:1 in 2 Sätzen und die beiden konnten auf der Terrasse auf den bereits besiegelten Ligaerhalt anstossen und noch das Match von Sara & Sarah verfolgen.

Wie schon in ihren Einzeln hatten die beiden Sara’h s auch im Doppel hart zu kämpfen. Beide hatten nach ihren Einzeln schon knapp 3 Stunden Tennis in den Beinen und Armen, so galt es nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, die sich noch irgendwo im Körper finden liessen. Souverän losgelegt mit 4:1 kam eine kleine Baisse bei Sulgen und die St. Georgerinnen drehten auf. Der 1. Satz wurde im Tie-Break entschieden, welches das Sulger Duo noch mit 7:5 für sich entschied. Der Druck fiel ab, nachdem Doppel 2 nebenan bereits gewonnen war. Dennoch wollten die beiden auch ihren Sieg im Doppel erringen. Wieder starten sie stark in den Satz und legten klar vor, und wieder konnten die Auswärtigen nochmal aufschliessen, nachdem sich bei den Sulgerinnen ein paar Fehler einschlichen. Trotz schmerzender Füsse, Müdigkeit und Hitze rissen sich Sara & Sarah nochmal zusammen und holten mit 6:4 im zweiten den Sieg für Sulgen.

Bei einem feinen Spaghettiplausch, liess man gemeinsam mit den Gästen diesen intensiven und langen Tag gebührend ausklingen und stosste auf den Ligaerhalt an. Auch die 4 Teammitglieder Claudia, Marianne, Karin & Brigitte, die nicht im Einsatz standen, waren heute mit dabei und sorgten für die Verpflegung, fieberten fleissig mit, unterstützten ihre Teamkolleginnen lautstark und schickten positive Vibes von der Terrasse auf die Plätze runter. Schön, dass am Morgen auch viele weitere Zuschauer den Weg auf die Anlage gefunden haben und die Frauen anfeuerten.

Ein paar Gedanken vom Captain:
«Di erscht Saison i dä 2. Liga hämmer positiv gmeisteret, mer händ nöd recht gwüsst was uf üs zue chunnt. Mer dörfet alli stolz si, s sind nöd nur eifachi Runde gsi zum spiele. Alli für Eini und Eini für Alli, das isch glaub e treffends Motto. Mit Herz, Freud und Liideschaft kämpfemer fürenand und mitenand, ufem Platz und au näbetem Platz. Mir freuet üs gmeinsam, und mir liidet genauso gmeinsam. So wömmer wiitermachä und zämä Fründschaft, Spass & Liideschaft teile und einfach immer und immer wieder e cooli Ziit mitenand ha.»

 

25.05.2025, 3. Runde
Müllheim – Sulgen 0:6

In der 3. Runde musste für die Sulger Ladies ein Sieg her, um nicht auf dem letzten Platz zu landen.
Das Potenzial des Teams ist auf jeden Fall da, mit einem Sieg von Müllheim nach Hause zu fahren.

Michaela auf Position 1 ging als klare Favoritin ins Spiel und konnte dem auch gerecht werden. Ein zwei kleinere Fehler schlichen sich ein, aber ansonsten solide brachte sie den ersten Punkt ins Körbchen mit 3:6 3:6

Marianne hatte eine hartnäckige Läuferin gegenüber. Den ersten Satz holte sich Marianne souverän mit 1:6. Im zweiten spielte die Müllheimerin clever, mit etwas weniger Zug als Marianne es gerne hätte und gut eingesträuten Stops brachte sie Marianne aus ihrem Konzept und erkämpfte mit 6:3 den 3ten Satz. Der 3te Satz lief dann wieder viel besser für Marianne, sie drehte wieder auf und gewann 2:6. Marianne meinte am Schluss zu ihrem Captain „Guet häschmer nachem zweite Satz d Levite gläse, da hät gholfe!“…… (dabei hat Captain Sarah doch einfach nur ein zwei Tipps deponiert!?) Wie auch immer, es hat gefruchtet und ein weiterer Punkt für die Sulgerinnen konnte eingeheimst werden.

Sara R. bewies auch heute wieder, dass sie die geduldigste der Sulgerinnen ist. Souverän, solide und mit der genau richtigen Intension (nicht zu viel, nicht zu wenig) hatte sie ihr Spiel von Anfang bis Ende immer im Griff. Ihre Gegnerin spielte zwar sehr viele Bälle zurück, und war läuferisch gut unterwegs, doch um Sara aus der Ruhe zu bringen bräuchte es schon etwas mehr. Und so war mit 4:6 2:6 der 3te Punkt für Sulgen im Körbchen.

Neben Sara, dem Sulger-Ruhepol, spielte Marilen, das fröhliche „Nervenbündeli“. Zu Hause hat sie auf alle Fälle noch schnell ein paar „Kurze“ eingepackt. Davon musste sie aber keinen Gebrauch machen, sie hat heute ruhig und geduldig gespielt, und machte ihrem Ruf somit keine Ehre, was aber positiv zu werten ist. Sie wirkte bei sich, spielte ebenfalls geduldig, servierte super und sicherte somit mit 1:6 0:6 den 4ten Punkt und somit bereits fix den 3. Gruppenplatz. Die Kurzen kamen dann wie es sich gehört NACH dem Spiel zum Einsatz.

Die Doppel waren somit Zugabe. Marilen & Michaela im Doppel 1 waren zu favorisieren, mussten aber im ersten Satz mehr kämpfen als erwartet war. Marilen liess sich nicht einschüchtern, obwohl sie gegen Ihre Chefin spielen musste, und Michaela zeigte den Gastgeberinnen dann noch, „wo dä Bartli dä Moscht holt“. So behielten die beiden die Oberhand und gewannen den 2ten Satz deutlich, das Match ging mit 4:6 1:6 an Sulgen.

Das Doppel 2 spielten heute Sarah & Sara, die beiden harmonieren bekanntlich gut zusammen. Aber wer tut das schon nicht mit Sara(h)… Sarah H. war heute zwar etwas träge, ihr fehlte einfach ein Einzel in den Beinen. Dennoch war schnell klar, dass das Duo Nichts anbrennen lassen würde. Sarah spielte gute lange Bälle, welche Sara nachher am Netz souverän versenkte. Eine kleine Schwächephase im 2ten während 2 Games ersparte den Gegnerinnen dann noch die Brille, aber mit 0:6 2:6 dürfen die Sara(h)’s doch sehr zufrieden sein.

Somit dürfen die Sulgerinnen heute mit einem 6:0 Sieg nach Hause fahren. Nichts anderes hat der Captain insgeheim heute erwartet, aber natürlich nicht laut ausgesprochen. Super gemacht Ladies, jetzt können wir in guter Position und mit Heimrecht Mitte Juni zum Ligaerhalt antreten.

 

18.05.2025, Fortsetzung 1. Runde
Sulgen – Eulach Winterthur 2:4

Nachdem am 4. Mai die erste Runde wegen Regen nicht fertig gespielt werden konnte, durften die 30+ Ladies nun bei prächtigem Frühlingswetter die Fortsetzung ihrer IC-Begegnung gegen die Winterthurerinnen in Angriff nehmen. Aktuell stand es nach 3 fertig gespielten Einzeln 2:1 für die Sulgerinnen.

Um 10.00 Uhr startete Karin beim Stand von 5:5 zur Fortsetzung ihres Einzels. „Jetzt lueget mir alli zue, da isch genau das woni bruuche“, meinte sie vor dem Spiel ironisch. Heute zeigte sich die Kontrahentin sicherer als noch vor zwei Wochen und bewies viel Geduld auf dem Platz und produzierte wenige Eigenfehler. Karin hielt super dagegen und kämpfte stark. So liefen viele Games über Einstand, leider mit dem besseren Ende für die Winterthurerin. So ging das letzte Einzel mit 5:7 1:6 an die Gäste und es stand 2:2 vor den Doppelpartien.

Zum ersten Mal zusammen auf dem Platz agierten heute Marianne und Michaela im Doppel 1. Beiden Frauen unterliefen im 1. Satz ein paar unnötige Eigenfehler zu viel. Die Gäste hatten das Match gut im Griff und unterbanden das Spiel der beiden Sulgerinnen gekonnt mit vielen hohen Bällen nach hinten auf die Linie. Michaela wie auch Marianne konnten kaum ihre Stärken ausspielen und gerieten ins Hintertreffen. Im zweiten Satz lief es dann besser, Marianne zeigte ein paar unglaublich powervolle Longline-Winner und Michaela vollierte am Netz stark zu weiteren Punkten. Das Champions-Tiebreak gliche wieder etwas mehr dem ersten Satz und ging dann mit 10:4 an die Gäste.

Das Doppel 2 mit Sara R. und Karin glich in etwa dem Doppel 1 von nebenan. Auch ihnen unterliefen im 1. Satz zu viele unnötige Eigenfehler, die ihnen sonst nicht passieren. Während die Gegnerinnen stark auftraten und ihre Qualitäten ausspielten, gelang den Sulgerinnen auch der Auftakt in den 2. Satz nicht nach Wunsch und sie lagen bald 0:3 hinten. Dann begann eine spannende Aufholjagd und Sara & Karin erzwangen mir ihrem Kampfgeist das Tie-Break, welches sie nach einem 1:4 Rückstand noch drehen konnten und sich so in Champions-Tiebreak retteten. Mit dem gleichen Resultat wie beim Doppel 1 ging dieses leider auch mit 4:10 an die Gäste.

Ganz stark zeigte sich das Team hingegen beim Apero danach, da haben die Ladies alles im Griff.

 

10.05.2025, 2. Runde
Rorschach – Sulgen 6:0

Für die 30+ Ladies stand am 10. Mai wohl die härteste Prüfung der Saison auf dem Programm, die Rorschacher Gastgeberinnen sind auf dem Papier das stärkste Team der Gruppe mit Ziel 1. Liga. So machte man sich mit der Einstellung, dass es Nichts zu verlieren sondern nur zu gewinnen gab, auf den Weg an den Bodensee und die Stimmung auf der Fahrt war entspannt. Ebenso mit dabei Claudia Bollhalder, die heute ihre Premiere im Interclub bestritt.

An Position 1 trat Sarah H. nach langer Trainingspause gegen eine solide R4-Kontrahentin an. Da ihr die Ausgangslage schwierig, aber nicht unlösbar schien, wollte sie einfach gut Tennisspielen und ein paar Games für sich gewinnen. Sie startete daher mental entspannt ins Match und kam gleich im ersten Game zu mehreren Chancen, bereits ein Game zu gewinnen. Das klappte dann aber nicht und die Gegnerin zog in der Folge mit 3:0 davon. Die beiden lieferten sich intensive Ballwechsel, es gab kein Zurückhalten ganz nach dem Motto «Alles oder Nichts». Sarah liess nie abreissen und war in jedem Game dran. Am Ende hatte die Favoriten die Nase zwar deutlich vorn und gewann beide Sätze mit 6:2 6:2, Sarah ist aber sehr zufrieden «Ich glaube ich habe noch nie ein so cooles Match gespielt»

Gleich nebenan trat Marianne gegen eine gut 20 Jahre jüngere R5-Spielerin an. Auch dieses Spiel war geprägt von grossartigem Tennis und Marianne konnte heute bei diesen wunderbaren Temperaturen wieder ihre gewohnt sichere und kräftige Vorhand ausspielen. Das Resultat fiel dann mit 6:1 6:3 zwar deutlicher aus, als es bei Betrachtung der einzelnen Games wirklich gewesen ist. Aber Marianne hat einmal mehr bewiesen, dass sich die jüngere Konkurrenz definitiv auch vor der «Oma» in Acht nehmen muss. (wie sie sich übrigens selbst nennt wenn sie gegen jüngere auf dem Platz steht)

Marilen, an Nummer 3 gesetzt, wurde heute ebenfalls gefordert. Ihre R6-Gegnerin legte dann auch prompt solide vor und Marilen meinte am Schluss «Ich bin eifach en fuule Sack». Sie wurde im 1. Satz etwas überrollt mit 6:0. Im Zweiten war sie dann wach und bereit und konnte die Rorschacherin immer wieder unter Druck setzen. Knapp mit 6:4 gewann die Hausherrin den 2. Satz zwar noch, aber Marilen hat sich nach dem verschlafenen Start unglaublich gut ins Match hineingekämpft und gezeigt, dass auch sie keineswegs zu unterschätzen ist und das R6 durchaus zu erreichen ist.

Karin lieferte sich heute das längste Duell gegen eine gleichklassierte Rorschacherin. Nachdem die Hausherrin den 1. Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnte, legte Karin in der Folge eine Schippe drauf und schnappte sich den 2. Satz klar mit 1:6. Der 3. Satz war an Spannung kaum zu überbieten. So zog die Rorschacherin anfangs mit 5:2 davon, mit perfekt gespielten Lobs und Geduld sicherte sich Karin in der Folge dann aber wieder 2 Games. Nahe dran am ersten Punkt für die Sulgerinnen, musste Karin schliesslich doch noch der Einheimischen zum Sieg gratulieren.

Nun kam Neuling Claudia im Doppel 2 zum Einsatz zusammen mit Karin. Zu ihrem Pech hatte sie quasi das grosse Los gezogen und durfte sich bei ihrer Premiere gleich gegen eine ehemalige N4-Spielerin beweisen. So traten die beiden cool und ohne Erwartungen, aber mit Spass und Freude am Tennis auf den Court. Das Match fiel dann auch erwartungsgemäss deutlich aus, Claudia & Karin erkämpften sich stolz ein Game und dürfen sich innerhalb der Games über schöne Punkte freuen. Claudia meinte dann bei einem Seitenwechsel augenzwinkernd zu Karin «Ich war stets bemüht»

Während Karin & Claudia dann bereits mit einem Cüpli in der Hand zum gemütlichen Teil übergingen, standen Marianne & Marilen im Doppel 1 noch im 1 Satz. Der Start verlief sehr ausgeglichen und die beiden Sulgerinnen hatten anfangs die Nase immer etwas vorne, die Ballwechsel waren sehr hochstehend und Marianne brachte extrem viel Druck in ihre Schläge. Ihr Gegenüber konnte aber jeden noch so gut und kräftig platzierten Ball gleich stark oder stärker retournieren, es gab einfach kein Vorbeikommen. Die beiden Gastgeberinnen spielten in der Folge immer solider und liessen den Sulgerinnen immer weniger Chancen zu. So ging auch die letzte Partie mit 6:4 6:1 an die Rorschacherinnen.

Sulgen muss sich also mit 6:0 geschlagen geben, aber jede hat heute alles gegeben, gekämpft und darf trotz der klaren Niederlage mit erhobenem Haupt von dannen ziehen. «Seid stolz, ihr habt alle gegeben was möglich war, aber gegen die starken Rorschacherinnen war einfach nicht mehr zu machen.»

Mit feinen Pizzas aus dem Clubeigenen Pizzaofen wurden die 30+ Ladies gebührend verwöhnt und es wurden nette Gespräche geführt. 6:0 ist schon etwas deutlich, dachte sich dann aber wohl Claudia, und hat auf dem Nachhauseweg noch etwas «randaliert» 😊

 

04.05.2025, 1. Runde

Sulgen – Eulach Winterthur  2:1  Unterbruch wegen Regen, Fortsetzung am 18.05.2025

Die Wetteraussichten für den Sonntag waren nicht einfach zu deuten und unsicher. Auf Grund vom aktuellen Wetterradar haben die beiden Captains um 11.00 Uhr entschieden, dass die Durchführung möglich sein müsste mit vorgezogenem Spielbeginn um 13.00 Uhr. Kaum waren die Gäste eingetroffen waren alle Prognosen auf den Kopf gestellt und es schüttete aus Kübeln. Eine Stunde später waren die Plätze soweit entwässert, dass man mit 3 Einzeln starten konnte. Auf Platz Etter&Livet mussten die Herren noch ihr Doppel zu Ende bringen, welches durch den Regen unterbrochen werden musste.

Heute beim ersten Auftritt in der 2. Liga standen Michaela, Marianne, Sara R. und Karin für ihr Team im Einsatz. Michaela lieferte sich mit ihrer ebenbürtigen Kontrahentin unglaublich coole Ballwechsel, es schien ein ausgeglichenes Duell zur werden. Michaela erkämpfte sich den 1. Satz mit 7:5. Die Ballwechsel im 2ten Satz waren ebenso spannend und intensiv, Michaela gewann den Satz aber überraschend deutlich mit 6:1

Marianne kam bei diesen kühlen Temperaturen nicht ganz auf Touren. So brachte sie heute nicht ganz den Wumms in ihre Schläge, mit welchem sie normalerweise ihre Gegenrinnen so souverän unter Druck setzen kann. Zudem war ihre Gegnerin läuferisch sehr gut unterwegs und brachte etwas mehr Geduld auf den Platz, was ihr wohl den doch überraschend klaren Sieg einbrachte mit 2:6 2:6

Sara Rentsch, seit langem mal wieder an Position 3 gesetzt, legte im 1 Satz gewohnt solide vor. Im 2ten bäumte sich die Zürcherin nochmal auf und legte mit 3:0 vor, bis Sara nochmal aufdrehte und keine weiteren Games für die Gegnerin mehr zuliess, Endresultat 6:2 6:3

Etwas später als die anderen konnte Karin mit ihrem Einzel starten, daher war auch ihre Partie die Einzige, die dem Regen zum Opfer fiel und nicht mehr fertig gespielt werden konnte. Beim Zwischenstand  5:5 mussten die Plätze geräumt werden und man ging zum gemütlichen Teil über. Marcel Mössmer hat für die Damen den Ofen eingeheizt und für gemütliche Wärme im Clubhaus gesorgt.

Während Sarah H. heute für die Sandwiches, Fotos und Service zuständig war, haben Brigitte und Marilen die Gäste mit einem feinen Essen verwöhnt. Am frühen Abend trafen noch die 45+ Herren Didi, Jürg und Dani im Clubhaus ein, um ihren Interclub-Tag in Schaan zu verdauen, so gab es vor dem Heimweg noch eine Runde Appenzeller für alle Anwesenden.

Spielberichte Saison 2024:

09.06.2024, letzte Runde in Sulgen

Die Jungseniorinnen dürfen ihr letztes Interclubspiel der Saison auf heimischem Boden antreten. Mit den konstant guten Leistungen aller Spielerinnen in den ersten Runden haben sie sich in eine optimale Position für den Gruppensieg und somit Aufstieg in die 2. Liga gebracht. Gewinnen sie 3 Punkte, kann ihnen der Sieg nicht mehr genommen werden, bei weniger Punkten müssten die Damen  auf Schützenhilfe Ihrer Gegnerinnen hoffen. Das Ziel war also klar, man will sich aus eigener Kraft den Sieg erkämpfen.

Auf Position 1 startet die bisher ungeschlagene Michaela ihr Einzel gegen eine Vielspielerin der Klassierung R5. Würde Michaela hier ein erstes Mal so richtig gefordert werden? Der Auftakt gelang der Illnauerin nach Wunsch, ging sie direkt mit Break 2:1 in Führung. Michaela fand nach dem wackligen Auftakt dann aber immer besser ins Spiel und drehte den Satz zu einem 6:3 zu ihren Gunsten. Die beiden lieferten sich intensive Ballwechsel, in denen Michaela mehrheitlich aber die Oberhand behielt. Im 2ten Satz liess die heimische Kämpferin nichts mehr anbrennen und versorgte den 2ten Satz deutlich mit 6:1 und zeigte dem Publikum ihre schöne Technik sowie Winner um Winner. Somit war bereits einer von den drei nötigen Punkten da und Michaela bleibt auch in ihrer 2ten Interclubsaison ungeschlagen.

Auf Position 4 legte Karin heute los wie die Feuerwehr. Es schien wohl ihr Tag zu werden, sie zeigte, wie schön sie ihre Vorhand-Schläge platzieren konnte und holte sich viele schöne Punkte. Schnell liegt sie mit 3:0 in Führung. Ihre Kontrahentin der gleichen Klassierung konnte noch 2 Games verbuchen, Karin gewann Satz 1 aber souverän mit 6:2. Vielleicht verwachte ihre Gegenspielerin nun im 2ten Satz noch um Karin doch noch in Bedrängnis zu bringen? Karin konnte ihre Konzentration tip top oben halten und der Start entsprach exakt dem ersten Satz, Karin legte wieder mit 3:0 vor. Im Unterschied zum ersten Satz liess sie keine Gegenwehr mehr zu, sie schloss den 2ten Satz mit einem gezogenen kurz-Cross Winner ab und fegte somit die Illnauerin gleich mit 6:0 vom Platz.

Dies war dann also schon Sieg Nummer 2, es lief also bislang alles nach Plan für die Sulgerinnen, so durfte es gerne weitergehen.

Marianne, heute als Nummer 2 gesetzt, trifft auf eine ebenbürtige, jüngere R6-Spielerin. Marianne hatte heute wohl ihre schönste Interclub-Begegnung der Saison, spielte ihre Gegnerin nämlich ein Tennis, welches Marianne mag. Wie ihre Team-Kollegin Karin liegt auch Marianne bald mit 3:0 in Führung. Beide Spielerinnen zeigten schön durchgezogene Schwünge und nur wenige hohe Bälle, was sowohl Marianne erfreute und für die Zuschauer attraktiv anzusehen war. Der erste Satz ging deutlich mit 6:1 für die Sulgerin aus, was auf dem Papier aber deutlicher ausschaut, als es effektiv war. Ihre Gegnerin hielt sehr gut dagegen, konnte sich aber letztendlich die Games nicht holen. Im 2ten Satz konnte die Lokalmatadorin wieder mit 3:0 vorlegen, die nächsten beiden Punkte holte sich dann aber ihre Gegnerin und verkürzte auf 3:2. Drohte nun noch die Wende? Es war ein hartumkämpftes, intensives Match, in dem beide Spielerinnen alles gaben und mit Emotionen dabei waren, so wurde auch mal von beiden Seiten lautstark der Frust rausgeschrien. Marianne blieb cool und schnappte sich auch den 2ten Satz und somit das Match 6:2 mit einem schönen Cross-Winner als Abschluss.

Somit stand nach 3 fertigen Einzeln bereits fest, dass die Sulgerinnen den Gruppensieg auf sicher hatten und der Aufstieg in die 2. Liga geschafft ist.

Marilen wirkte heute nach aussen entspannter als noch in den Vorrunden. Ob dies täuschte? Oder hatte wieder ein ausserkantonaler Gast wie in der vorherigen Runde seine Finger im Spiel? Der Auftakt gegen ihre gleichklassierte Gegnerin gelang einwandfrei und sie konnte in Führung gehen. Die beiden spielten auf Augenhöhe, bis dann die Illnauerin mit 3:4 vorne lag. Marilen wirkte weiterhin ruhig und konzentriert und retournierte geduldig die Bälle, so konnte sie den Satz wieder drehen und lag mit 6:5 vorne. Nun hiess es durchbeissen, damit nicht ein TieBreak über den ersten Satz entscheiden musste. Marilen löste das einwandfrei und holte sich Satz 1 mit 7:5. Im 2ten lief es dann noch besser für Marilen, während ihrer Kontrahentin ein paar Fehler zu viel unterliefen. Mit einem deutlichen 6:2 holte Marilen den Satz und somit gleich noch den 4ten Punkt für die Sulgerinnen.

Trotz bereits gewonnenem Gruppensieg nach den Einzeln wollten die Frauen auch ihre beiden Doppel noch ins Trockene bringen. Doch wie setzen? Auf Grund der Aufstellung ihrer Gegnerinnen in den vorherigen Runden vermutete man die R5erin wieder auf dem Doppel 2 und setzte somit das stark besetzte Doppel ebenfalls auf 2. Dem war dann aber nicht so. Während Sarah & Sara folglich das Doppel 2 spielten und kaum gefordert waren, mussten Brigitte & Michaela das Doppel 1 übernehmen.

Sarah & Sara überlagen den Illnauerinnen völlig und konnten ihr Spiel locker und ohne unter Druck zu geraten durchziehen. Das einzige Game, welches sie abgeben mussten war 2 Doppelfehlern beim Aufschlag geschuldet. Ansonsten verlief das Match einseitig, in dem sie ihre Volleys, Vorhandwinner und Stoppbälle zum Besten bringen konnten. Das Resultat 6:0 6:1 die logische Konsequenz.

Michaela und Brigitte hatten da schon etwas mehr zu kämpfen gegen die R5 & R6 klassierten Gegnerinnen. Aber auch dieses Doppel wäre möglich zu gewinnen, wenn beiden alles gelingen würde. Die Souveränität von Michaela mit den teils nicht vorhersehbaren Vorhänden von Brigitte könnten hier für eine Überraschung sorgen. Die Illnauerinnen wollten aber nicht mit 0 Punkte nach Hause gehen und haben konzentriert und kämpferisch ins Match gestartet und holten sich den 1 Satz mit 2:6. Die Sulgerinnen wollten das nicht auf sich sitzen lassen. In einem äusserst spannenden 2ten Satz kämpften die beiden sich nach einem 2:5 Rückstand auf 4:5 heran. Beinahe konnten sich die Sulgerinnen noch das 5te Game holen, leider erkämpften sich dieses dann aber die Gäste nach NoAd und gewannen folglich mit 4:6

Anschliessend genoss man gemeinsam einen feinen Apéro, ass und plauderte ausgiebig miteinander, feierte den Aufstieg und verfolgte und unterstütze nebenher noch die Herren 1 bei ihrer letzten IC Runde.

Die Jungseniorinnen bedanken sich recht herzlich bei ihrem treuen kleinen Fanclub, der sie die ganze Saison unterstützt hat und auch mit an die Auswärtsspiele ging, und danke den helfenden Händen neben dem Platz. Insbesondere danke lieber Dani für die tollen Sandwich und fürs Grillen und Grill putzen, ebenso Marcel, der sich dieser Aufgabe ebenfalls schon grossmütig angenommen hatte.

25.05.2024, 3. Runde in Sulgen

Waren die Wetterprognosen am Freitag noch etwas unsicher, so wartete letzten Endes in der 3. Runde bestes Tenniswetter auf die Sulger-Damen bei ihrem ersten Heimspiel in dieser Saison. Sie begrüssten bekannte Gesichter aus Tübach, trafen sie doch bereits in der Vorjahressaison auf die Tübacherinnen. Die beiden Mannschaften verstanden sich letztes Jahr schon super auf und natürlich auch neben dem Platz, und somit stand also unabhängig vom Resultat, ein lässiger und geselliger Tennistag auf dem Programm. Die letztjährige Begegnung ging mit 4:2 an die Sulgerinnen, konnten sie das nochmal wiederholen oder sogar übertreffen? Immerhin standen sich mit Sulgen und Tübach nach 2 gespielten Runden die aktuelle Nummer 1 und 2 des Zwischenklassements gegenüber.

Nach einer Runde Pause lief heute wieder Michaela Plaz als Nummer 1 auf. Ihre Gegnerin, ebenfalls R6 klassiert, wollte die Favoritin der Sulgerinnen in die Schranken weisen. Dies würde wohl eine grosse Aufgabe werden, hat Michaela bisher noch keines ihrer Einzel abgegeben, weder in der Vorjahressaison, noch in der aktuellen Saison. Uns so sollte es auch bleiben. Angefeuert durch ihren wachsenden Fanclub spielte Michaela souverän und zeigte ihrer Gegnerin, wer hier das Sagen hat. Die Tübacherin spielte gut, Michaela aber besser. Und so gratulierte am Ende die Herausforderin nach vielen spannenden Ballwechseln und viel Einsatz unserer Lokalmatadorin zu einem 6:2 6:1.

 

 

Sarah Horat, ein weiteres Mal als Nummer 2 gesetzt, hatte eine schmerzhafte Niederlage in der ersten Runde zu verdauen. Nachdem sie dann in Runde 2 aussetzte, hatte sie also heute noch etwas gut zu machen und trat motiviert auf den Platz. Ihre Gegnerin, eine R8, hatte sie letztes Jahr im Doppel bereits gegenüber und wusste, da warteten ein paar harte Aufschläge auf sie. Sarah konnte schnell ins Spiel hineinfinden und das Geschehene dominieren, auch wenn das ein oder andere Game nur knapp an Sarah ging. Die Tübacherin überzeugte mit teils unerreichbaren Vorhandwinnern, die konnte Sarah aber gut wegstecken. Einzig ihr Aufschlag erschwerte ihr das Leben, musste sie doch 2 Games bei eigenem Aufschlag abgeben, in denen ihr jeweils 2 aufeinanderfolgende Doppelfehler unterliefen. Nichts desto Trotz ging der Sieg dann an die Sulgerin mit einem deutlichen 6:1 6:2.

Nachdem Marianne in Runde 2 noch als Nummer 1 auf den Court ging, tritt sie heute als Nummer 3 an. Und ein weiteres Mal nahm sich Marianne vor, nicht als Letzte vom Platz zu gehen. Ihr Gegenüber, eine R8, hatte da aber auch noch ein Wörtchen mitzureden. Marianne hatte in diesem Match die Favoritenrolle, konnte sie dem standhalten? Die beiden lieferten sich ein spannendes Duell in dem Marianne die Oberhand behalten konnte. Unter den Augen der Senioren 1, die nach ihrem morgendlichen Auftritt noch auf der Anlage verweilten und das grossartige, spannende und siegreiche Frauentennis ihrer Clubkolleginnen bewunderten, konnte Marianne den Sieg einfahren. Nur mit der Zeit hatte sie es auch heute nicht. Marianne gewinnt ihren Fight mit 6:4 6:3, liess sich dafür aber einmal mehr viel Zeit und sorgte auch in der 3ten Runde für das längste Match. Aber was solls, hauptsache schaute noch jedes Mal der Sieg heraus!

An Nummer 4 gesetzt, durfte Marilen auf Platz 4 gegen eine R8 antreten. Vor dem Spiel war sie wieder wie gewohnt sehr nervös. Und so verhalf ihr ein guter, zuverlässiger Freund aus Appenzell (und damit ist nicht Cello gemeint, der heute als Zuschauer in den Rängen sass) sowie ein geheimes Wundermittel von Marianne zu etwas Ruhe. Diese wird sie auch bitter nötig haben, ihre Gegnerin war der Sulgerin aus der letzten Saison bekannt (knapp 3-stündinges Spiel gegen Marianne) als geduldige Spielerin mit hohen Bällen nach hinten zur Grundlinie. Marilen behielt die Ruhe und liess sich auf diese Ballwechsel ein. Sie legte Ihre Nervosität ab und zeigte der Tübacherin, dass ihr diese Bälle grundsätzlich liegen. Verdient durfte sich Marilen heute zu einem 6:2 6:3 Sieg gratulieren lassen.

Mit einem 4:0 in den einzeln, konnte es nun an die Doppelpartien gehen. Doch wie setzen? Ein starkes Doppel auf 1 oder zwei ausgeglichene Doppel? Gemeinsam entschied man sich für Variante 2.

Sarah Horat und Brigitte Mössmer bestritten das Doppel 1. Wenn’s den beiden gut lief, dann wäre hier alles möglich. Sie treffen auf die Nummer 1 und Nummer 4 von Tübach. Im ersten Satz lief alles wie gewünscht und die Sulgerinnen entschieden den Satz deutlich für sich. Im 2ten Satz drehte sich das Blatt etwas, so konnten die Gäste etwas aufdrehen, während die Heimspielerinnen etwas aus dem Konzept gerieten. Sarah tat sich ein Mal mehr schwer mit den hohen langen Bällen zur Grundlinie was sie einige Male zu oft zu unkotrolliertem Drauflosbreschen verführte, was unweigerlich zu viele unnötige Eingenfehler zur Folge hatte. Läuferisch zeigten beide ihr ganzes Können, Brigitte erlief sich wie ein junges Rehli mehrere Male bereits fast verloren geglaubte Bälle und ebenso raste Sarah das ein oder andere Mal quer über den Platz und erhaschte die Stoppbälle der Tübacherinnnen im letzten Moment. Der Einsatz wurde aber nicht belohnt, neben den zu vielen Eingenfehlern, fehlte auch einige Male noch das Millimeterglück, was für Sarah etwas zum verzweifeln war. Und so mussten die beiden am Ende ihren Konkurrentinnen knapp zu einem 6:2 5:7 8:10 gratulieren. Das nächste Mal klappts dann mit den beiden!

Im Doppel 2 mussten nun also Sara Rentsch und Karin Salzmann liefern, wollte man das Resultat von letztem Jahr noch übertrumpfen. Die beiden gelten als solide und geduldige Spielerinnen, der Sieg könnte hier also definitiv drinliegen. Der Start verlief einwandfrei, genau wie Ihre Kolleginnen holten sie sich den 1. Satz deutlich mit 6:2. Den Tübacherinnen gelang dann im 2. Satz die Aufholjagd, drohte nun das gleiche Schicksal wie bei Brigitte und Sarah? Zum Glück nicht, sie machten das besser. Mit ein paar super platzierten Winnern, schönen Volleys und Durchaltewillen kämpften sie sich ins Tie-Break, in welchem die Sulgerinnen sich durchsetzen konnten. Dank diesem 6:2 7:6-Sieg ging die Begegnung 2024 mit 5:1 für Sulgen also noch besser aus, als im Vorjahr.

Geschickt eingefädelt haben die Jungseniorinnen auch die heutige Verpflegung. Während die Senioren 1, welche am Morgen gespielt haben, die Sandwiches für die Damen machten, so hat man umgekehrt den Senioren den Dessert gespendet. Win-Win würde man meinen. Wenn man’s denn genau nimmt, hielten die Damen auch hier noch die Oberhand, spannten sie doch direkt Marcel Mössmer noch zum grillieren ein. Und nett wie er ist, hat er gleich noch den Grill geputzt. Freiwillig, wie ich hier noch betonen möchte. Nach einem feinen Essen und „etwas“ Vanille-Rum sendete man dann die guten Vibes nach Prag und bejubelte zum Tagesende noch gemeinsam den Finaleinzug des Schweizer-Eishockey-Teams an der WM.

11.05.2024, 2. Runde in Berg

Am Samstag 11. Mai durften die Sulgerinnen ihr 2tes Auswärtsspiel in Angriff nehmen. Top motiviert fand man sich bei sonnigem Wetter beim Nachbarclub in Berg ein.

Marilen und Karin konnten pünktlich um 13.00 Uhr mit Ihren Einzeln starten. Marilen war einmal mehr sehr nervös. Sie startete gut ins Spiel und konnte 2:1 vorlegen. Daraufhin kam ihre Gegnerin besser ins Spiel und platzierte ein paar saubere Bälle, während Marilen ihre Unruhe nicht ablegen konnte. So ging der 1. Satz dann mit 6:2 an die Bergerin. Im 2ten Satz sah es ähnlich aus, Marilen kämpfte super, ihre Gegnerin aber leider auch, und so ging auch der 2te Satz an die Bergerin mit 6:2.

Karin geriet im 1. Satz mit 0:3 in Rücklage, sie zeigte tolle Schläge, ihre Gegnerin war aber bereit und erlief noch sehr viele der gut platzierten Bälle von Karin, während Karin dann der eine oder andere Fehler zu viel unterlief. Dann konnte sie sich fangen und drehte den Satz kämpferisch und gewann ihn mit 6:3. Den Schwung nahm Karin in der 2ten Satz mit und legte mit 2:1 vor. Dann gelang aber der Bergerin die Wende und Karin musste den 2ten Satz mit 3:6 abgeben. So musste noch ein 3ter Satz her. Karin legte mit 4:1 vor, es sah super aus. Dann trumpfte Ihre Gegnerin wieder mit Ihrer läuferischen Leistung auf und holte auf 4:3 auf. Das Spiel war sehr ausgeglichen bis gegen Ende dann Berg mit 5:6 voraus war. Karin rettete sich aber noch ins Tiebreak, für welches sie nochmal all Ihre Kräfte aufbrachte und mit 10:8 gewinnen konnte.

Um 13.45 Uhr starteten auch Sara R. und Marianne ihre Einzel. Sara, körperlich etwas angeschlagen, legte gleich los wie die Feuerwehr. Wie wir sie kennen, platzierte sie Ihre Bälle so genau und zwang Ihre Gegnerin zum Laufen. Dies nützte allerdings wenig, da Sara’s Bälle zu gut waren. Souverän gewann Sara denn 1. Satz mit 6:0. Ihre Teamkolleginnen waren froh, dass es so gut lief, machten sie sich doch etwas Sorgen um ihren Arm und wünschten ihr ein schnelles Match. Und genau so lief das auch im 2ten Satz weiter. Zack, bumm, stopp und voilà, auch der 2te Satz ging deutlich mit 6:1 an Sara.

Marianne, an Nummer 1 gesetzt, meinte vor dem Spiel: „ hüt hani mir vorgnoh nöd so lang z‘mache“. Der mitgereiste Fanclub konnte sich also auf ein Feuerwerk einstellen….!? Das erste Game ging dann prompt an die Gegnerin, dann holte sie sich aber die nächsten beiden Games und gewann den 1. Satz mit 6:4. Der Start in den 2ten Satz missglückte dann leider. Marianne spielte wunderschöne Vorhandschläge, doch ihre Gegnerin erlief viele dieser Bälle noch und retournierte sie dann in hohem Bogen. 0:4 hiess es dann für die Bergerin. Marianne biss sich aber wieder in den Match hinein und kämpfte wie eine Löwin, obwohl ihr die Hitze zu schaffen machte. Ihre Teamkolleginnen und Fans motivierten sie und versuchten ihr Mut zuzusprechen. So kam es im 2ten Satz noch zum TieBreak und Marianne wusste, das müsse sie gewinnen, denn ein 3ter Satz stand definitiv nicht auf Ihrem Plan. Das TieBreak gelang ihr dann perfekt mit 7:1 und so konnte sich Marianne entkräftet, aber überglücklich und verdient, nach wieder einmal mehr als zweieinhalb Stunden Spielzeit zur Siegerin feiern lassen. „nöd so lang“ geht aber anders, oder?

Gerne verzichtete Marianne auf das Doppel und genoss lieber einen Caipirinha am Schatten. Und so spielte Sara mit Karin das Doppel 1. Nach dem sie 0:1 zurücklagen, konnten sie die nächsten beiden Games für sich entscheiden. Beim Stand von 3:2 für die Sulgerinnen drehten die beiden Gegnerinnen auf und platzierten ein paar wunderschöne Bälle. Und so ging der Satz 1 mit 6:3 an Berg. Im 2ten konnten Sara und Karin das 1. Game zwar holen, dann fiel das Spiel aber wieder in die Hände von Berg. Beim Spielstand von 2:5 für Berg konnte Sara noch mal Ihre Stärke zeigen und erlief sich kämpferisch ein paar gut platzierte Bälle. Obwohl die beiden auf 4:5 rankamen, reichte es am Ende aber nicht mehr für die grosse Wende und so ging auch Satz 2 an Berg mit 6:4.

Marilen und Brigitte legten im 1. Satz vor, dann starteten die beiden Bergerinnen durch. Brigitte hatte noch etwas Anlaufschwierigkeiten, hatte sie ja kein Einzel gespielt. Und so ging der Satz nach einer 2:1 Führung für die Sulgerinnen am Ende mit 3:6 an Berg. Dann lief Brigitte aber warm, nein eher heiss, und auch Marilen zeigte ihr Können am Netz und erkämpfte sich viele Punkte mit ihren Volleys. Und so ging der 2te Satz deutlich an Sulgen mit 6:0. Also musste noch ein Champions-Tiebreak her. Hier durfte es gerne so weiter gehen wie im 2ten Satz. Der Start gelang den Bergerinnen aber besser, sie legten mit 2:4 vor. Brigitte und Marilen motivierten sich gegenseitig und gaben nicht auf. Verdient holten sie sich das Tiebreak mit 10:8 und somit den Sieg, für den sie sich feiern lassen konnten.

04.05.2024, 1. Runde in Speicher

Die Damen 30+ um Captain Sarah Horat bestritten ihren Interclub-Auftakt auswärts in Speicher. Während Michaela Ihre Fan-Meile mit dabei hatte und ihr Einzel souverän gewinnen konnte, mussten ihre 3 Team-Kolleginnen etwas länger kämpfen. Marianne geriet gegen ihre über 20 Jahre jüngere Gegnerin im 1. Satz 0:3 in Rückstand, konnte dann mental aber einen Neustart hinlegen und den 1. Satz drehen. Nach 2 langen Sätzen durfte sie stolz als Siegerin vom Platz gehen und sich feiern lassen. Sarah gelang der Auftakt überhaupt nicht, sie musste den ersten Satz deutlich mit 6:1 abgeben. Nach einem Aufflammen im 2. Satz ihrerseits entschied dann ein 3. Satz, in diesem musste sie sich dann aber letztendlich geschlagen geben. Karin ging ebenfalls über die volle Distanz und konnte sich nach rund 2,5 Stunden ebenfalls verdient als Siegerin feiern lassen.

Mit 3:1 in den Einzeln stellte sich die Frage, ob man en starkes Doppel aufstellen oder etwas pokern möchte, um möglicherweise beide Doppel zu gewinnen. Früh in der Saison kann man gut mal pokern, oder? Michaela spielte mit Marilen das Doppel 1. Dank der Sicherheit von Michaela und den super platzierten Volleys von Marilen ging dieses Doppel in 2 Sätzen an die Sulgerinnen. Marianne und Sara Rentsch spielten das Doppel 2. Den ersten Satz gaben sie ab, dann fand Sara immer besser ins Spiel und die beiden erkämpften sich den 2 Satz. So musste hier das Champions-Tiebreak entscheiden. Sulgen legte direkt mit 0:3 vor, dann drehten die Gegnerinnen etwas auf. So ging es spannend hin und her, bis dann Marianne und Sara mit 10:8 gewinnen konnten.